Wer zur Rheinkirmes mit der Fähre über den Rhein setzen möchte, braucht in diesen Tagen noch etwas Geduld. Auch am Sonntag ist die Kirmesfähre nicht gefahren. Grund ist der niedrige Wasserstand des Rheins, der einen sicheren Fährbetrieb bislang nicht zulässt.
Hinter den Kulissen kämpft der Rheinfährbetrieb Schäfer seit Freitag um jeden Zentimeter. Wie der Betrieb in den sozialen Netzwerken schildert, testet die Mannschaft täglich die Fahrt zur Festwiese, bislang ohne den erhofften Erfolg. Ein Bagger hat eine Schneise Richtung Kirmesseite gegraben, doch sie ist zu schmal und der Baggerarm zu kurz. Immer wieder pflügt die Fähre dabei durch dicken Kies, der den Propellern zusetzt. Bis Mitternacht habe man versucht, überhaupt an den Anleger zu kommen, und es erst nach mehreren Anläufen geschafft. Beim Organisieren des Baggers half das Team vom Weinzelt.
„Wir geben nicht auf“, heißt es in einer der Meldungen. Besonderen Dank richtet der Betrieb an die eigenen Mitarbeiter. „An dieser Stelle ein großes Lob und Dank an unsere Mitarbeiter, die seit Freitag in den Startlöchern stehen und leider immer wieder nach Hause geschickt wurden“, schreibt Schäfer. Für Montag ist er zuversichtlich, dass die Fähre um 13.30 Uhr nach Plan ablegen kann. „Ich hoffe, wir sehen uns am Montag an Bord.“
Für die Kirmesfähre setzt der Kaiserswerther Rheinfährbetrieb Schäfer seine Fähre ein, die dafür während der Rheinkirmes von Kaiserswerth an den Einsatzort in Düsseldorf wechselt. In dieser Zeit ruht der reguläre Fährbetrieb in Kaiserswerth. Die 125. Rheinkirmes läuft noch bis Sonntag, 26. Juli.
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