Festlich geschmückt war die Tür der neuen Lesezelle, die auf dem Dorfplatz in Bissingheim steht. Am 8. Abend im Dezember gestalteten Mitglieder des Bürgervereins Wedau-Bissingheim das Adventsfenster im Ort und weihten dabei die neue Anlaufstelle für Leseratten ein. Trotz Regens kamen viele Anwohner, um bei der kleinen Feier dabei zu sein. Jürgen Peter, Kassierer im Bürgerverein, erinnerte daran, dass das Projekt von der ersten Anfrage bis heute fünf Jahre gedauert habe. Der Bürgerverein werde sich um den Bücherschrank kümmern. Doch es gehe an alle die Bitte, mit zu schauen, ob alles in Ordnung sei, sowie beim Sortieren zu helfen. Die ersten Wochen hätten bereits gezeigt, dass der Austausch sehr rege sei. Der Bürgerverein habe sich mit 2.000 Euro an dem Schrank beteiligt.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske freute sich über die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt, etwa mit der Bürgerstiftung Duisburg sowie den Wirtschaftsbetrieben. Auch die Bezirksvertretung Süd habe 2.000 Euro dazu gegeben – der Dank ging an Verwaltungsleiterin Julia Kirschbaum. Für die Bürgerstiftung Duisburg zeigte sich Projektmanager Markus Schneider-Bachmann zuversichtlich, dass sich der Bücherschrank schnell zu einem sozialen Treffpunkt entwickeln werde. Mehrere Zellen dieser Art, die aus ehemaligen Telefonzellen entstünden, seien über das ganze Stadtgebiet verbreitet. Das sei einer der zahlreichen Schwerpunkte in der Arbeit der Bürgerstiftung.
Anschließend gab es Gelegenheit zum geselligen Austausch. Dabei spielte das „Neue Essener Quintett in Brass“ auf. Denn ihr Trompeter, Michael Städing, ist ein Bissingheimer.





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