Der Bürgerverein Serm hat eine neue zweite Vorsitzende: Einstimmig wählten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung in der „Schenke“ Celina Krachhel in dieses Amt. Sie folgt auf Silke Düren, die 16 Jahre lang in dieser Funktion aktiv war. Bestätigt wurde Barbara Schünemann als Kassiererin.
Vorsitzender Rainer Kreh informierte die etwa 50 Anwesenden, mit welchen Aufgaben sich der Vorstand im vergangenen Jahr hauptsächlich beschäftigt hat. Er lobte im Beisein von Petra Vogt (MdL) den Austausch mit den anderen Bürgervereinen im Duisburger Süden. Beispielhaft erwähnte er die Mobilitätskonferenz im Steinhof sowie den Mapathon in Rahm, bei dem ein verbessertes Radwegenetz im Mittelpunkt stand. Der Stadtverband der Bürgervereine übernehme die übergreifende Koordination. Mittlerweile seien Ansprechpartner bei der Stadt bekannt und erste Gespräche terminiert. „Logistik ist in Duisburg wichtig für Arbeitsplätze und Gewerbesteuer“, so Kreh. „Aber es muss auch die Infrastruktur stimmen!“ Leider werde der Mannesmann-Acker derzeit nicht errichtet.
Beim Busverkehr erhofft sich CDU-Ratsmitglied Wolfgang Schwertner eine wesentliche Verbesserung durch den neuen Sozialraum, der für das Personal in Bissingheim errichtet werden soll. Leider könne er noch keine Zeitschiene nennen.
Der Rückbau der B8 alt soll im Herbst dieses Jahres beginnen, so Kreh: „Diese Maßnahme ist definitiv falsch. Über den Sinn brauchen wir uns nicht zu unterhalten.“ Leider habe das Schreiben einiger Bürgervereine an NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst keinen Erfolg erzielt, auf die Argumente sei nicht eingegangen worden.

Die Idee, einen durchgängigen Radweg zwischen Serm und Huckingen zu schaffen, werde gerade geprüft. Wie berichtet, könnte die Herrichtung eines Weges entlang der B288 helfen, um naturnah und autoarm zwischen den Ortsteilen mit dem Rad zu verkehren.
Durchschnittlich sind die Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde auf der Dorfstraße vor der Kirche unterwegs. Das ergab die Auswertung des Speeddisplays, das in beide Richtungen aufzeichnet. Zwischen Dezember und März sei die maximale Geschwindigkeit 64 gewesen. Jeder Zweite fahre schneller als 15 Kilometer pro Stunde.
Obwohl die Vertragslaufzeit von zwei Jahren schon abgelaufen ist, gibt es in Serm noch keinen Glasfaseranschluss. Kreh hat vor kurzem mit dem verantwortlichen Projektleiter bei der Stadt gesprochen: Muenet baut für Epcan in Serm, beide haben eine gemeinsame Tiefbaufirma gegründet. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Mündelheim lädt der Bürgerverein Serm auf Anregung von Schwertner zu einer Infoveranstaltung zum Thema Glasfaserausbau in den beiden Ortsteilen ein, die am Mittwoch, 27. Mai, um 19 Uhr in der „Schenke“ stattfinden wird. Referent ist Falko König, der bei der Stadt Duisburg für den Glasfaserbau verantwortlich ist.

Der Lückenschluss im Deichbau bei Rheinheim ist toll geworden, lobten alle Anwesenden. Vor allem die Bänke werden gut angenommen.
Der dritte Sermer Sponsorenlauf ist für den 28. Juni geplant. Dennis Ponczeck wies darauf hin, dass der Erlös zu einem Drittel an die Kindernothilfe und zu zwei Dritteln an die KG Südstern gehen soll. Gesucht werden noch Helfer, beispielsweise für die Bewirtung.
NORDBOTE-Newsletter
Neuste Nachrichten für Düsseldorf-Nord und Duisburg-Süd, Events und Angebote jeden Dienstag- und Freitagmorgen direkt in Ihr Mail-Postfach!
