Naturnah und autofrei: Idee für neuen Radweg von Serm zum Kesselsberg

Die Sermer wünschen sich, schneller nach Huckingen radeln zu können. Naturnah und fast autofrei. Kurze Stücke an der B288 könnten dafür hergerichtet werden. Foto: KI-generiert
Die Sermer wünschen sich, schneller nach Huckingen radeln zu können. Naturnah und fast autofrei. Kurze Stücke an der B288 könnten dafür hergerichtet werden. Foto: KI-generiert

Für einen autofreien und naturnahen Radweg zwischen Serm und Kesselsberg in Huckingen spricht sich der Bürgerverein (BV) Serm aus. Die Strecke existiert bereits, ist aber vor allem an der B 288 problematisch: Auf einer 243 Meter langen Strecke handelt es sich um einen schlecht zu befahrenden Wirtschaftsweg. Wer aus Serm kommt, gelangt zunächst auf einer neu asphaltierten Strecke als Verlängerung der Dorfstraße, bis man dann über einen gut zu befahrenden Schotterweg auf die B 288 stößt. Entlang der Bundesstraße führt der schlecht zu befahrende, ungepflegte Wirtschaftsweg gen Süden. Gerade bei Nässe, so führt der BV Serm aus, wird dieser schnell matschig sowie rutschig und somit eine Gefahr für Radfahrende. Doch starke Unebenheiten bereiten auch bei gutem Wetter kein Vergnügen. Schwierig sei es, bei Gegenverkehr auszuweichen.

Bislang gibt es zwei Alternativen, um von Serm nach Huckingen zu radeln: Der Weg über die Sermer Kreuzung führt am Heidberg vorbei und sei mit stetigem Autoverkehr verbunden. Es gebe keine Fahrradwegmarkierung. An der Kreuzung Am Heidberg/Düsseldorfer Landstraße werde zum Linksabbiegen oft der zu enge Bürgersteig genutzt. Die Strecke über die Holtumer Höfe werde im Vergleich als „längerer Umweg“ wahrgenommen. Sie sei auch etwa einen Kilometer länger.

Die Idee des BV Serm: die 243 Meter lange Strecke parallel zur B 288 ebenfalls wie in dem Abschnitt zwischen Dorfstraße 1 und der Bundesstraße breit und eben zu schottern. Zusätzlich könne auch darüber nachgedacht werden, die Strecke von der Kreuzung B 288/Breitenkamp bis zum Schotterweg entlang der Bundesstraße zu schottern, sodass der Radweg zwei Zufahrten hätte – das sei für die Anwohner des Breitenkamps sicherlich sinnvoll.

Die Vorteile fasst der BV folgendermaßen zusammen: im Vergleich zur Anfahrt über den Heidberg entstünde ein fast gleichlanger, naturnaher und autofreier Radweg zum Kesselsberg, Huckingen und zum Nahversorger. „Der Ausbau würde mit einem geringen Aufwand eine große Wirkung erzielen.“ Angedacht sei eine Beschilderung. „Es soll für Job und Schule, Jung und Alt und für alle weiteren Generationen aus Serm den Anreiz steigern, den Weg zum Kesselsberg (U 79) oder den Einkauf bei Edeka mit dem Rad zurückzulegen. Damit ist es ein Beitrag zur Gesundheit und nachhaltigen Mobilität und macht uns unabhängiger von jeder halbstündigen Taktung des 942er Busses.“

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