Mit Handschuhen, Greifern und Müllsäcken ausgerüstet haben am Samstag, 21. März, mehr als 100 Freiwillige beim Dreck-weg-Tag in Kaiserswerth die öffentlichen Flächen vom Müll befreit. Rund um den Parkplatz unterhalb der Freiwilligen Feuerwehr und auf den angrenzenden Wegen bis zur Bastionsmauer füllten die überwiegend jugendlichen Teilnehmer im Nu zahlreiche Säcke mit herumliegendem Abfall. Neben unzähligen Zigarettenkippen, Filtern, kleinen Flaschen und Taschentüchern war ein weggeworfenes Fahrrad das besondere Fundstück des Tages.
Allein etwa 90 Schülerinnen, Schüler und Eltern der Internationalen Schule Düsseldorf (ISD) sowie Mitglieder des Judo-Clubs Kaiserswerth beteiligten sich an der Aktion. Ein bewährtes Projektteam beider Organisationen unter dem Dach des Gesprächskreises Kaiserswerth hatte die Teilnahme am Dreck-weg-Tag erneut organisiert.
„Wir möchten unseren Beitrag für die Gemeinschaft leisten“, sagte Manfred Strassburger vom Judo-Club. Laura Maly-Schmidt von der ISD ergänzte: „Es ist eine tolle Möglichkeit: Die Kinder können zusammenarbeiten und etwas für die Nachbarschaft und die Umwelt tun.“ Besonders hoch ist die Beteiligung japanischer Schüler und Familien an der jährlichen Aktion. „In Japan ist es üblich, dass die Schüler gemeinsam die Schule reinigen, um Respekt vor ihrer Umgebung zu lernen“, erklärte Sibylle Harta von der ISD.
Zum wiederholten Mal bei einer Müllsammelaktion dabei war auch der achtjährige Emil vom Judo-Club. Nach seiner Motivation gefragt antwortete er: „Der Gedanke, dass die Welt dann sauberer ist.“



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