Kommunalwahlen in Duisburg: Stadt gibt Einblicke in die Vorbereitungen

David Müller-Warnecke, Leiter der Stadtstelle Wahlen und Wahlleiter und Stadtdirektor Martin Murrack, Stadtleiter Wahlen (von links) werben für die Stimmabgabe zur Wahl im September. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg
David Müller-Warnecke, Leiter der Stadtstelle Wahlen und Wahlleiter und Stadtdirektor Martin Murrack (von links) werben für die Stimmabgabe zur Wahl im September. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Wahlleiter und Stadtdirektor Martin Murrack hat am Freitag gemeinsam mit Stabsstellenleiter David Müller-Warnecke den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Kommunalwahlen und die Integrationsratswahl am 14. September vorgestellt. „Die Vorbereitung einer Wahl ist immer ein organisatorischer Kraftakt. Wir liegen aber voll im Soll und sind bester Dinge, dass die Wahlen in knapp zwei Monaten reibungslos ablaufen werden“, so Wahlleiter Martin Murrack.

Am 14. September werden in Duisburg die Oberbürgermeisterin oder der Oberbürgermeister, der Rat der Stadt, die Bezirksvertretungen, die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr sowie der Integrationsrat gewählt. Die Stadt ist dafür in 323 Urnenbezirke und 125 Briefwahlbezirke unterteilt. Während der Rat der Stadt aus den Ergebnissen der 37 Kommunalwahlbezirke gebildet wird, werden die Stimmen bei der Wahl der Bezirksvertretungen auf die jeweiligen sieben Stadtbezirke zusammengefasst. Die Wahl der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters, der Verbandsversammlung und des Integrationsrates erfolgt für das gesamte Stadtgebiet.

Wahlbenachrichtigungen und Briefwahl

Die Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahlen werden an rund 355.000 wahlberechtigte Duisburgerinnen und Duisburger in der 33. Kalenderwoche zugestellt. Direkt im Anschluss kann die Briefwahl beantragt werden. Die rund 150.000 Wahlberechtigten für die Integrationsratswahl erhalten eine separate Benachrichtigung.

Um die Briefwahl zu beantragen, kann der QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung genutzt oder ein Online-Antrag unter briefwahl.duisburg.de gestellt werden. Alternativ ist der Antrag schriftlich per Post, per E-Mail an briefwahl@stadt-duisburg.de oder persönlich in einer der acht Briefwahlstellen möglich. Wer bis zum 18. August keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich umgehend unter der Telefonnummer 0203 283-3333 melden. Die Zustellung der Briefwahlunterlagen kann nach der Beantragung bis zu zehn Werktage dauern.

Über achttausend Duisburgerinnen und Duisburger dürfen zum ersten Mal wählen. Um die verschiedenen Wahlen visuell zu unterscheiden, sind die vier Stimmzettel der Kommunalwahlen sowie der Stimmzettel der Integrationsratswahl unterschiedlich eingefärbt.

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer dringend gesucht

Für die Durchführung der Wahl werden insgesamt rund 4.500 Helferinnen und Helfer benötigt. David Müller-Warnecke, Leiter der Stabsstelle Wahlen, betonte: „Jede Zusage hilft uns weiter, um diesen anspruchsvollen Wahlsonntag im Sinne der Demokratie erfolgreich zu meistern.“ Interessierte erhalten ein Erfrischungsgeld und werden durch Schulungen vorbereitet. Stadtdirektor Murrack fügte hinzu: „Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bilden das Fundament eines gelungenen Wahltages.“

Bürgerinnen und Bürger, die bei der Urnenwahl helfen möchten, können sich telefonisch unter 0203 283-4399 oder per E-Mail an wahlhelfer@stadt-duisburg.de melden. Interessierte für die Briefwahlauszählung wenden sich an die Telefonnummer 0203 283-4422 oder die E-Mail-Adresse briefwahlzentrale@stadt-duisburg.de.

Barrierefreiheit und Sonderaktionen

Wie bereits bei der Bundestagswahl im vergangenen Februar wird auf die Barrierefreiheit der Wahllokale Wert gelegt. Am Samstag, 6. September, wird die Briefwahlstelle im Rathaus von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein. Wähler, die dort ihre Stimme abgeben, erhalten einen Gutschein für ein Freigetränk.

Sollte bei der Oberbürgermeisterwahl kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen, findet am 28. September eine Stichwahl statt. Die Wahlbenachrichtigung vom 14. September behält ihre Gültigkeit. Wer bereits Briefwahl beantragt hat, erhält die neuen Unterlagen automatisch. Zur Mobilisierung der Wähler startet die Stadt eine Informationskampagne mit Plakaten, Radiospots und Beiträgen auf den städtischen Social-Media-Kanälen.

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