Düsseldorf ist seit dem vergangenen Jahr Mitglied in der Radregion Rheinland. Mit 91 Knotenpunkten auf Düsseldorfer Stadtgebiet erweiterte sich das Gesamtnetz der Radregion Rheinland dadurch um rund 430 Kilometer. Das fiel ins Auge, weil vielerorts sogenannte Knotenpunkt-Bäume aufgestellt wurden. Ganz nach dem Vorbild der Niederlande lädt dieses bewährte Knotenpunktsystem zu abwechslungsreichen und individuell planbaren Radtouren ein.
Die Radregion Rheinland ermöglicht mit dem flächendeckenden, wabenartigen Streckennetz mit mehr als 600 Knotenpunkten eine flexible Tourengestaltung beidseitig des Rheins – auch ohne Ortskenntnisse. Kreuzen sich Strecken dieses Wabensystems, so befindet sich dort ein Knotenpunkt. Die Zahl des Knotenpunktes ist gut sichtbar über der bekannten Beschilderung angebracht, an der auch die Nah- und Fernziele mit Kilometerangabe ausgewiesen sind. Unter den Wegweisern zeigen Einschübe die Richtung und Nummer der nächstgelegenen Knotenpunkte an. An jedem Knotenpunkt zeigt eine Informationstafel mit großer Übersichtskarte, über welche Strecke man zum jeweils nächsten Knotenpunkt gelangt.
Radler notieren die Knotenpunkt-Nummern der Strecke, die sie radeln möchten, und folgen der entsprechenden Beschilderung. Vorteil – das Handy kann in der Tasche bleiben, denn mit der Beschilderung gelangt man auch offline durch die Region zu seinem Ziel.
Und um sich zwischendurch einen Überblick zu verschaffen, gibt es auch Knotenpunkt-Tafeln. So eine Tafel für den Knotenpunkt 72 steht nun zum Beispiel in Angermund.
Also: Wer jetzt Lust bekommen hat, muss sich nur ein paar Zahlen merken und kann dann die nähere und weitere Umgebung ohne Irrwege erkunden.

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