Klarinettist Davit Sarukhanyan begeistert mit besonderem Konzert im Hospiz Kaiserswerth

Der Klarinettist Davit Sarukhanyan fesselte sein Publikum nicht nur mit Musik, sondern auch mit den persönlichen Geschichten hinter den Stücken. Foto: privat
Der Klarinettist Davit Sarukhanyan fesselte sein Publikum nicht nur mit Musik, sondern auch mit den persönlichen Geschichten hinter den Stücken. Foto: privat

Ein Klarinettist, der mitten in der Nacht ein lange gesuchtes Notenblatt findet – und es sofort spielen muss: Mit dieser persönlichen Geschichte eröffnete Davit Sarukhanyan aus Armenien sein Konzert im Friederike Fliedner Hospiz in Kaiserswerth. Der musikalische Nachmittag entwickelte sich schnell zu einer besonderen Begegnung zwischen Künstler und Publikum.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Live Music Now Rhein-Ruhr, begleitet von Karin Waldmann, die das Projekt mit viel Engagement unterstützt. Sarukhanyan präsentierte ein vielseitiges Programm, das unter anderem Werke von Michele Mangani, Béla Kovács, Sholomon Secunda und Wolfgang Amadeus Mozart umfasste. Die Musikstücke wurden jeweils von persönlichen Kommentaren und Einblicken in die Entstehung oder Wirkung ergänzt.

Die Besucherinnen und Besucher hörten nicht nur zu, sondern kamen mit dem Musiker ins Gespräch. Sarukhanyan erklärte Atemtechniken wie das Zirkularatmen, sprach über seine Studienzeit und seine armenische Herkunft. Auch ein Werk des armenischen Komponisten Robert Petrosyan wurde gespielt.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur die Musik, sondern auch der Austausch über Kultur, Handwerk und Menschlichkeit. Für die Beteiligten war es mehr als ein Konzert.

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