Kardinal Woelki besucht Kaiserswerth zur Neuversiegelung der Suitbertusreliquien

Die Reliquien des Hl. Suitbertus werden seit 1264 in diesem vergoldeten Schrein aufbewahrt. Foto: Lilly Urbaschek
Die Reliquien des Hl. Suitbertus werden seit 1264 in diesem vergoldeten Schrein aufbewahrt. Foto: Lilly Urbaschek

Am Sonntag, 1. März, erwartet die Pfarrei in Kaiserswerth hohen Besuch. Erzbischof Rainer Kardinal Woelki kommt an den Suitbertus-Stiftsplatz, um gemeinsam mit der Gemeinde das Patrozinium des heiligen Suitbertus zu feiern. Der Besuch ist Teil einer Reise des Kardinals zu allen Pfarreien, die zum 1. Januar fusioniert wurden. Neben der feierlichen Messe steht ein besonderes historisches Ereignis im Mittelpunkt, die Neuversiegelung der Reliquien der Heiligen Suitbertus und Willeicus.

Im Zuge der Restaurierung des Suitbertusschrens wurden die Gebeine der Heiligen wissenschaftlich untersucht. Bevor sie dauerhaft in die Holzkiste gebettet und versiegelt werden, folgt die Gemeinde einer alten Tradition. Am Sonntagmorgen werden die Reliquien in einem Glasschrein zur Anschauung gebracht. Dieses Ereignis wird voraussichtlich für lange Zeit das letzte Mal in dieser Form stattfinden.

Der Festtag beginnt um sieben Uhr mit dem Morgengebet in der Basilika und der Einsetzung der Reliquien in den Glasschrein. Bis 9.15 Uhr besteht die Gelegenheit zum stillen Gebet. Um 10 Uhr folgt das Pontifikalamt mit dem Kardinal, bei dem der Basilikachor die Messe D-Dur von Antonín Dvořák singt. Während des Gottesdienstes findet die feierliche Neuversiegelung statt.

Nach der Messe lädt Pastor Oliver Dregger zum Gespräch mit dem Erzbischof über die geistliche Zukunftsvision der Erzdiözese ein. Die Veranstaltung schließt mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss ab.

NORDBOTE-Newsletter
Neuste Nachrichten für Düsseldorf-Nord und Duisburg-Süd, Events und Angebote jeden Dienstag- und Freitagmorgen direkt in Ihr Mail-Postfach!

Ein Kommentar

  1. Auf der kleinen engen Straße vor der Sparkasse und Apotheke in Kaiserswerth die wenigen Parkplätze durch Tanksäulen
    noch zu reduzieren ist keine gute Entscheidung. Leider ist an der Poststelle parken fast ausgeschlossen.
    Lassen sich Alternativen finden?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert