Kalkum feierte im Sinne von St. Martin

Glücklich und zufrieden stellten sich Spendenempfänger mit St. Martin und Bettler für ein Foto auf: Lothar Schöder, Tambourcorps Kalkum, Michael Hermes, Brudermeister der Kalkumer Schützen, zwei Vorstandsmitglieder der Kalkumer Jugendfeuerwehr, Leoni Ringwelski, Lebenshilfe Unterrath, Krömer Weg, Clown zur Aufmunterung der Kinder im Florence Nightingale Krankenhaus, Birgit Keil, Kinderhaus St. Lambertus, Ingo und Guido Hoffmann (von links), davor Martin aus Unterrath, seit Jahren gern gesehener Teilnehmer dieser Runde. Foto: hs
Glücklich und zufrieden stellten sich Spendenempfänger mit St. Martin und Bettler für ein Foto auf: Lothar Schöder, Tambourcorps Kalkum, Michael Hermes, Brudermeister der Kalkumer Schützen, zwei Vorstandsmitglieder der Kalkumer Jugendfeuerwehr, Leoni Ringwelski, Lebenshilfe Unterrath, Krömer Weg, Clown zur Aufmunterung der Kinder im Florence Nightingale Krankenhaus, Birgit Keil, Kinderhaus St. Lambertus, Ingo und Guido Hoffmann (von links), davor Martin aus Unterrath, seit Jahren gern gesehener Teilnehmer dieser Runde. Foto: hs

Mit Alt und Jung, Kindern, Kinder- und Bollerwagen, Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten, zog am 8. November der traditionelle, lange Martinszug durch Kalkum, Unter-, Oberdorf und Zeppenheim.

Im Schlosspark stellten sie sich alle in einem großen Kreis auf. Die Illumination in den Bäumen und nicht zuletzt auch die hell erleuchteten Fenster im Schloss brachten St. Martinsabendstimmung in den Park, auch etwas vom Glanz der ehemals dort residierenden gräflichen Familie. Hoch zu Ross ritt St. Martin (Guido Hoffmann) stolz rund im Kreis, bis er seine warme Kleidung mit dem auf dem Boden kauernden Bettler teilte (Ingo Hoffmann).

Die anschließende Tütenausgabe lief zügig ab. Das Kalkumer St.-Martinskomitee mit vielen Helferinnen und Helfern hat hier wirklich gut vorbereitet und gearbeitet. Die Jugendfeuerwehr hatte mit Fackeln ebenfalls für eine stimmungsvolle Atmosphäre und die erwachsenen freiwilligen Feuerwehrleute für Ordnung gesorgt. Der Bettler war während der Tütenausgabe noch etwas sitzen geblieben. Etliche Kinder teilten ihren Tüteninhalt mit ihm. Sie hatten den Sinn des Martinsfestes offensichtlich richtig verstanden.

Während die 2.000 oder mehr Teilnehmer am Martinszug nach und nach abzogen, fand im Schloss eine zweite „Tütenverteilung“ statt. Der neue, mit dem Umbau des Schlosses denkmalbehördlich noch etwas gebremste Eigentümer, hatte das Westtor zu den „Repräsentationsräumen“ geöffnet, um dieser Verteilung einen angemessenen Rahmen zu ermöglichen. Verteilt wurden keine Tüten, sondern Geldbeträge (natürlich nicht in bar, sondern per Überweisung) an örtliche, gemeinnützige, soziale Institutionen. Dafür standen 3.000 Euro zur Verfügung, dank der vorab großzügig geleisteten privaten Spenden und von drei Sponsoren (RaumGut, KKL und RS-Klimatechnik). Anwesend bei dieser vom Vorsitzenden des Kalkumer St. Martin Komitees moderierten Zeremonie waren Mitglieder des St. Martinskomitees, Helfer und Helferinnen und Vertreter der Spendenempfänger, Pfarrer Oliver Dregger und Pfarrer im Ruhestand Wolfgang Hanck. Pfarrer Dregger wies in seiner Ansprache darauf hin, dass das Kalkumer St. Martinsfest in besonderer Weise und dankenswert auf Bedeutung und Sinn des Festes eingeht.

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