Kaiserswerth: Dokumentarfilm „Die Spur des Vaters“ mit Diskussion
In Kaiserswerth ist am Dienstag, 23. Juni, der Dokumentarfilm „Die Spur des Vaters – Nachforschungen über einen unbeendeten Krieg“ zu sehen. Eingeladen hat das Friedensforum Düsseldorf.
Regisseur Christoph Boekel verfolgt in seinem 75-minütigen Film aus dem Jahr 1989 den Weg seines Vaters, der 1941 als Wehrmachtssoldat bis kurz vor Moskau vorrückte. Grundlage sind die Kriegstagebücher des Vaters, denen Boekel die Erinnerungen russischer Bauern gegenüberstellt, die unter den Übergriffen der deutschen Wehrmacht litten. Im steten Wechsel von Historie und privater Familiengeschichte schafft der Film eine Auseinandersetzung mit Schuld, Erinnerung und dem Gespräch zwischen den Generationen.
Im Anschluss an die Vorführung besteht Gelegenheit zur Diskussion. Ansprechpartner beim Friedensforum Düsseldorf sind Hermann Kopp (FrieFoDdf@gmx.de) und Jutta Müller (jumueller1@web.de). Ein zweiter Vorführtermin folgt am 25. Juni im Bürgerhaus Salzmannbau in Düsseldorf-Bilk.
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