Bundesweiter Warntag: Düsseldorf und Duisburg testen ihre Sirenensysteme

Bundesweiter Warntag: Düsseldorf und Duisburg testen ihre Sirenensysteme

Donnerstag, 11. September 2025
11 Uhr

Am Donnerstag, 11. September, findet der nächste bundesweite Warntag statt, an dem auch Düsseldorf und Duisburg teilnehmen. Um 11 Uhr wird in beiden Städten ein Probealarm ausgelöst, um die Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren. Ziel ist es, Informationen und Tipps zu geben, damit Bürger im Notfall richtig reagieren und sich selbst helfen können.

Der Probealarm beginnt um 11 Uhr mit dem Signal „Entwarnung“, einem einminütigen Dauerton. Fünf Minuten später folgt das Signal „Warnung“ in Form eines einminütigen auf- und abschwellenden Heultons. Dieser fordert die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und sich über Medien wie Radio, Fernsehen oder das Internet zu informieren. Gegen 11.12 Uhr ertönt zum Abschluss erneut das Entwarnungssignal.

Neues Online-Tool zur Auswertung in Düsseldorf

Die Feuerwehr Düsseldorf überprüft ihre 82 Sirenen im Stadtgebiet und setzt dabei erstmals ein Online-Tool ein, um die Wahrnehmung der Sirenen durch die Bürger zu erfassen. „In einer Notlage die Menschen mit den wichtigsten Botschaften schnellstmöglich zu erreichen, ist eine Kernaufgabe der Information und Warnung der Bevölkerung“, erklärt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Über die Internetseite www.duesseldorf.de/umfrage-warntag können Bürger durch die Beantwortung von fünf Fragen eine Rückmeldung zur Hörbarkeit der Sirenen geben. Die Landeshauptstadt hat das städtische Sirenennetz in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut.

Zusätzlich ist am Warntag von 10.45 Uhr bis 12 Uhr das Gefahrentelefon der Stadt Düsseldorf unter der Rufnummer 0211-3889889 erreichbar. Auch die digitalen Anzeigetafeln der Rheinbahn und des Amtes für Verkehrsmanagement werden auf den Probealarm hinweisen. Die Feuerwehr bittet darum, die Notrufnummer 112 ausschließlich für echte Notfälle zu nutzen.

Information und Rückmeldung in Duisburg

Auch die Stadt Duisburg überprüft ihr Konzept zur Warnung der Bevölkerung. Informationen zum Sirenentest sind am Tag des Probealarms auf der städtischen Internetseite www.duisburg.de sowie über das kostenlose Gefahrentelefon unter 0800/1121313 erhältlich. Die Feuerwehr Duisburg wertet den Alarm durch eine technische Analyse aus, nimmt aber auch Rückmeldungen von Bürgern per E-Mail an kub@feuerwehr.duisburg.de (Betreff „Probealarm“) entgegen.

Moderne Warnmittel ergänzen die Sirenen

Neben den Sirenen werden auch moderne Warnmittel wie die Warn-App „NINA“ und der Dienst „Cell Broadcast“ bundesweit ausgelöst. Dabei wird eine Warnmeldung direkt auf Mobiltelefone gesendet. „Nur wer die Bedeutung der einzelnen Warnmedien kennt, die entsprechende Verhaltensregeln beachtet und im Ernstfall besonnen reagiert, kann sich und seine Mitmenschen schützen“, betont David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr.

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