Kaiserswerth feiert 40 Jahre Klemensviertel mit Ausstellung und Sommerfest

Das Klemensviertel in Kaiserswerth besteht seit 40 Jahren. Zum Jubiläum widmet ihm das Museum Kaiserswerth eine Ausstellung, parallel laden die Geschäftsleute am 20. Juni zu „Shoppen, dine & wine" ein. Foto: Heimat- und Bürgerverein Kaiserswerth
Das Klemensviertel in Kaiserswerth besteht seit 40 Jahren. Zum Jubiläum widmet ihm das Museum Kaiserswerth eine Ausstellung, parallel laden die Geschäftsleute am 20. Juni zu „Shoppen, dine & wine" ein. Foto: Heimat- und Bürgerverein Kaiserswerth

Das Klemensviertel in Kaiserswerth wird 40 Jahre alt. Für das Team des Museums Kaiserswerth ist das Jubiläum der Anlass, näher hinzuschauen und dem Quartier eine Ausstellung zu widmen. Von Samstag, 20. Juni, bis Sonntag, 12. Juli, skizziert sie mit historischen Fotos, Grundrissen der verschiedenen Planungs- und Bauphasen und einigen Luftaufnahmen die Entwicklung des Platzes und der umgebenden Wohnbebauung.

Der Entstehungsprozess war langwierig und kontrovers. Bereits Anfang der 1970er Jahre entwickelte der Architekt Walter Brune erste Ideen, die in den folgenden Jahren konkretisiert und verändert wurden, immer wieder begleitet von Protesten der Anwohner und Kritik am gesamten Projekt. Brune plante, ein großes, baumbestandenes und teilweise als private Gärten genutztes Gelände östlich des Klemensplatzes mit mehrstöckigen Wohnhäusern und einem integrierten „Dorfplatz” zu bebauen. Für diesen rund 5.000 Quadratmeter großen Platz wurde am 27. Mai 1986 das Richtfest gefeiert. Wenig später, am 4. Oktober 1986, eröffnete Walter Brune das mittlerweile als Klemensviertel bezeichnete Quartier.

Dem Museumsteam ist dabei ein Gedanke besonders wichtig. Das anfangs teils vehement kritisierte Bauprojekt ist seit nunmehr 40 Jahren ein gut funktionierender, belebter Platz mit der oft beschworenen „Aufenthaltsqualität”. Das soll zum Jubiläum gefeiert werden, natürlich im Klemensviertel selbst.

Eröffnet wird die Ausstellung am Samstag, 20. Juni, um 14 Uhr im Museum Kaiserswerth an der Fliednerstraße 32. Kerstin Döhler vom Vorstand des Heimat- und Bürgervereins Kaiserswerth begrüßt die Gäste, Grußworte spricht Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, die Einführung übernimmt der Architekt und Stadtplaner Dr. Just Gérard. Danach ist die Ausstellung samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

Parallel feiern die Geschäftsleute das Jubiläum im Viertel. Unter dem Motto „Shoppen, dine & wine“ laden sie am selben Samstag von 10 bis 22 Uhr zu offenen Geschäften ein. Organisatorin Andrea Dahmen vom Bekleidungsgeschäft Maison de fil will es bewusst „klein und fein“ halten. Ein DJ sorgt für die musikalische Untermalung, die Gastronomen tischen Kulinarik auf, dazu gibt es eine Fotobox, ein Glücksrad in einem der Geschäfte und einen Getränkestand des Restaurants Tonhalle am Klemensplatz. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wird auch Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller beim Fest erwartet.

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noch bis
So.
12.
Juli
Eröffnung 14 Uhr, danach samstags 14 bis 17 Uhr und sonntags 11 bis 17 Uhr

Ein Kommentar

  1. Ich Herr Schnakenberg bin am26.4.1960 in Düsseldorf kaiserswerth geboren worden damals war es noch eine kinderklinik an einer bekannte orthopädische Klinik mein herrlichen glückwunsch zum Geburtstag 40Jahre der Clemens Viertel bin immer wieder sehr gerne noch wie am Rhein die Seele baumeln lassen bei herrlichem Sonnenschein ☀️☀️ mit freundlichen Grüßen Herr Wolfgang schnakenberg ex wohnhaft in Lohausen und nun schon 7.Jahre.in. Düsseldorf Rath

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