Am Sonntag, 13. September, feiert Lohausen sein 42. Parkfest. Es wird von Lohausern selbst gestaltet und ist etabliert und beliebt, mit einem attraktiven Programm im Lantz’schen Park. Veranstalter ist der Heimat- und Bürgerverein Lohausen-Stockum, wie der Verein auf seiner Website mitteilt. Viele Gäste kommen auch aus den umliegenden Ortsteilen, obwohl es an diesem Tag vielerorts zu feiern und zu erleben gibt. Attraktiv ist nicht zuletzt auch der große Trödelmarkt, auf dem es reichlich Platz im Park gibt. Alle Anbieter sind privat mit Kuriosem, Schönem, Brauchbarem und Antikem, das sich auf Lohauser Dachböden und in Kellern im Laufe von Jahren und Jahrzehnten angesammelt hat. Tickets für Verkäufer gibt es in der Albertus-Apotheke, Alte Flughafenstraße 4, 40474 Düsseldorf.
Selbstverständlich gibt es noch sehr vieles andere mehr beim Parkfest von 11 bis 18 Uhr. Michael Riemer moderiert. Nach den Begrüßungsreden spielt das Tambourcorps „Rheinklänge“ der Lohauser Schützenbruderschaft (11.30 Uhr). Anschließend zeigen die Kinder der Lohauser „Kleinen gelben Schule“ (KGS), was sie mit Lehrerinnen und Lehrern eingeübt haben (12.15 Uhr). Weiter geht es im Programm mit den Jecken Düsseldorfer Originalen (13.15 Uhr). Die Lohauser Fahnenschwenker zeigen ihr Können ab 14.15 Uhr.
Mit Überraschungen geht es ab 16.15 Uhr im Programm weiter. Angekündigt sind KravMaga und Pia Rabe, dance & dream und schließlich „Shanon“.
Es gibt eine Tombola, deren Erlös der Kinder- und Jugendarbeit in Lohausen zufließt. Lohausen ist ein „Pferdedorf“ mit vielen großen und kleinen Pferdeställen, -vereinen und Pferdehaltern. Ponyreiten für Kinder darf deswegen auf einem Dorffest hier nicht fehlen. Wer schwindelfrei und mutig ist, schaut sich vom hydraulischen Steiger Lohausen von hoch oben an.
Besinnliche Ruhepausen sind in dem großen mit Sitzgelegenheiten bestückten Park möglich, verbunden mit einem Spaziergang an den unterschiedlichsten klassischen und modernen Kunstwerken beziehungsweise Skulpturen vorbei, zur im „Kolonialstil“ vom Gründer des Parks um 1820 erbauten Villa (jetzt gewerbliche Nutzung). Er war im Kolonialhandel auf Mauritius Ende des 18. Jahrhunderts sehr vermögend geworden. Sehenswert ist die für seine Familie 1878 erbaute, ikonografisch und künstlerisch wertvolle Kapelle im hinteren Teil des Parks. Sie ist während des Dorffestes geöffnet.
Lohauser Gastronomen sind vor Ort im Park vertreten und bieten, was gut ist für Leib und Magen, erfrischend und angenehm durch die Kehle rinnt.
Parkplätze sind in der Nähe des Parks nur begrenzt vorhanden. Von der Haltestelle „Lohausen Kirche“ der Buslinie 760 ist es nur ein kurzer Fußweg zum Park.

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