Ein Sprach- und Naschgarten entsteht am Reiserweg, auf der Grenze zwischen Rahm und Großenbaum. „Wir möchten neben leckeren Naschmöglichkeiten Anlässe zum Sprechen fördern“, erklärt Petra Berndorf, die stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Großenbaum/Rahm. Das Mitmach-Projekt soll Mitte September starten.
Im Herbst können die ersten Pflanzen auf der gut 100 Quadratmeter großen Fläche gesetzt und Hochbeete aufgestellt werden. Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg bereiten nach ihren Angaben die Fläche vor. Das städtische Grundstück befindet sich zwischen dem Kleingartenverein und dem Spielplatz und erhält bis Frühjahr 2026 eine Hecke mit Törchen, um einerseits die Kinder zu schützen und andererseits die Hunde außen vor zu lassen.
„Wir haben uns durch Martin Scholz von der Naturwerkstatt beraten lassen“, so Petra Berndorf im Gespräch mit NORDBOTE.de. Was passt zusammen? Was kann an welchem Standort stehen? Ob Beeren, Früchte oder Kräuter – alle Pflanzen sollen große und kleine Gäste probieren und riechen können. Die Sonderpädagogin weiß, dass viele Mädchen und Jungen bei der Einschulung schlecht sprechen können: „Wir möchten ermöglichen, dass Kinder hier spielend ins Gespräch kommen und dabei die Sprache üben.“
Großzügig gefördert werde das Projekt von „Aktion Mensch“ und dem „Heimat-Scheck NRW“. Bei der Gestaltung und Pflege sind viele freiwillige Hände aus der Nachbarschaft erwünscht. Zudem sollen Termine angeboten werden, bei denen beispielsweise Insektenhotels gebaut werden. Die engagierte Ehrenamtliche freut sich auf den naturnahen Erlebnisraum: „Das wird ein schönes Stadtteilprojekt!“
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Eine Antwort
Hallo,
Das mit dem naschgarten ist ja eine gute Idee aber meine Kinder würde ich dort nicht naschen lassen. Die ganzen Autos von Amazon parken da und verlieren Öl und dann noch der Ausstoß der transporter. Ich bin hier aufgewachsen das wird immer schlimmer. Die Anwohner haben garkein park möglichkeit mehr. Da muss sich mal ganz schnell was ändern.
Lg
Christiane Hahn