HKM unterstützte eine fotografische Spurensuche

Freuten sich bei der Ausstellungseröffnung über die Werke, die im Duisburger Süden entstanden sind (von links): Peter Schelkle (Leitung Unternehmenskommunikation HKM), Robert Liebisch (Leitung Roheisenerzeugung HKM), Dr. Anneliese Rauhut (Vorsitzende der „Freunde Zollverein“), Prof. Elke Seeger (Professorin für Fotografie und Konzeption, Folkwang Universität der Künste), Gunther Schmucker (Leitung Veranstaltungsmanagement HKM) und Prof. Dr. Theodor Grütter (ehemaliger Direktor des Ruhr-Museums).
Freuten sich bei der Ausstellungseröffnung über die Werke, die im Duisburger Süden entstanden sind (von links): Peter Schelkle (Leitung Unternehmenskommunikation HKM), Robert Liebisch (Leitung Roheisenerzeugung HKM), Dr. Anneliese Rauhut (Vorsitzende der „Freunde Zollverein“), Prof. Elke Seeger (Professorin für Fotografie und Konzeption, Folkwang Universität der Künste), Gunther Schmucker (Leitung Veranstaltungsmanagement HKM) und Prof. Dr. Theodor Grütter (ehemaliger Direktor des Ruhr-Museums).

Sechs Studierende der Folkwang Universität der Künste waren auf fotografischer Spurensuche bei HKM. Seit November des vergangenen Jahres wurden die Studierenden des Schwerpunkts Fotografie wiederholt auf dem Werksgelände in Hüttenheim empfangen und intensiv begleitet. Ihre Werke sind nun Teil der Ausstellung „wir standen auf einer anhöhe“, die am Samstag, 18. Juli, in der Mischanlage der Kokerei Zollverein auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein eröffnet wurde.

Die künstlerischen Arbeiten sind im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem ehemaligen Stahlstandort Duisburg-Rheinhausen entstanden. Wie HKM in einer Pressemeldung mitteilt, seien die Rückmeldungen zu den präsentierten Fotografien, Filmen und installativen Arbeiten ausgesprochen positiv gewesen.

Die Studierenden erhielten bei HKM einen Einblick in die Welt der industriellen Prozesse.
Die Studierenden erhielten bei HKM einen Einblick in die Welt der industriellen Prozesse.

„Rheinhausen ist Teil unserer industriellen DNA. Gerade weil wir bei HKM selbst vor einer tiefgreifenden Transformation stehen, berührt uns der offene Blick der Studierenden auf diesen Ort besonders. Ihre Arbeiten zeigen, dass Industriegeschichte nicht abgeschlossen ist, sondern in der Gegenwart weiterwirkt und Impulse für Zukunft und Veränderung geben kann“, sagt Robert Liebisch, verantwortlich für die Roheisenerzeugung bei HKM.

HKM-Mitarbeiter begleiteten die jungen Künstler bei ihren Recherchen.
HKM-Mitarbeiter begleiteten die jungen Künstler bei ihren Recherchen.

Die Ausstellung „wir standen auf einer anhöhe“ zeigt bis 30. August eine fotografische Spurensuche am ehemaligen Stahlstandort Duisburg-Rheinhausen. Insgesamt haben sich 13 Studierende der Folkwang Universität der Künste über ein Jahr hinweg mit Rheinhausen, seiner industriellen Vergangenheit, seinen sichtbaren Umwälzungen und den gesellschaftlichen Veränderungen vor Ort auseinandergesetzt und die Spur bis nach Hüttenheim verfolgt. Unter der Leitung von Prof. Elke Seeger, Professorin für Fotografie und Konzeption an der Folkwang Universität der Künste, entstanden Arbeiten in Fotografie, Film, Video, Audio, Archivmaterial und Installation.

HKM ermöglichte den Studierenden seit November 2025 wiederholt Einblicke in den heutigen Hüttenbetrieb und begleitete die Recherchen vor Ort. Dabei ging es nicht nur um fotografische Motive, sondern auch um Begegnungen, Gespräche und ein besseres Verständnis für industrielle Prozesse, Arbeitswelten und die besondere Verbindung des Unternehmens mit Duisburg-Rheinhausen und Hüttenheim.

„Die Studierenden haben sich diesem Ort mit großer Ernsthaftigkeit und Sensibilität genähert. Wir haben sie seit letztem November gerne begleitet und Einblicke ermöglicht. Dass ihre Arbeiten nun auf Zollverein so positive Resonanz erfahren, macht mich sehr stolz“, sagt Gunther Schmucker, Leiter Veranstaltungsmanagement der Hüttenwerke Krupp Mannesmann.

Schon zur Eröffnung zeigte sich die besondere Qualität des Projekts. Die Arbeiten der Studierenden stießen bei den Gästen auf großes Interesse und machten deutlich, wie vielschichtig der Blick auf Rheinhausen, seine Stahlgeschichte und die bis heute spürbaren Transformationsprozesse sein kann.

„Die Offenheit und Unterstützung der HKM waren für unsere Studierenden von großem Wert. Sie haben wichtige Einblicke in einen Ort erhalten, an dem Geschichte, Gegenwart und Transformation unmittelbar spürbar werden. Ich bin sehr dankbar für diese Zusammenarbeit und stolz auf die Fotografien und Arbeiten, die daraus entstanden sind“, so Prof. Elke Seeger.

Noch bis zum 30. August sind die Werke der Studierenden auf Zeche Zollverein zu sehen.
Noch bis zum 30. August sind die Werke der Studierenden auf Zeche Zollverein zu sehen.

NORDBOTE-Newsletter
Neuste Nachrichten für Düsseldorf-Nord und Duisburg-Süd, Events und Angebote jeden Dienstag- und Freitagmorgen direkt in Ihr Mail-Postfach!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert