Großübung bei HKM: Werkfeuerwehr und Feuerwehr Duisburg ziehen positive Bilanz

Zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte probten am Samstagvormittag den Ernstfall auf dem HKM-Gelände. Foto: HKM
Zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte probten am Samstagvormittag den Ernstfall auf dem HKM-Gelände. Foto: HKM

Der Samstagvormittag, 27. September, verlief bei Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) ganz anders als sonst: Viele Feuerwehr- und Rettungskräfte – interne und externe – übten auf dem Gelände drei Stunden lang den Ernstfall. HKM-Sprecher Peter Schelkle: „Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun systematisch ausgewertet und in die Weiterentwicklung unserer Notfallpläne einfließen.“

Wie können bei einem größeren Schadensereignis die Helfenden zusammenarbeiten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Übung, die vorher zwar abgesprochen, aber nicht angekündigt war (HKM-Gelände: Feuerwehr Duisburg und Werkfeuerwehr trainieren den Ernstfall). Simuliert wurde ein Schadensereignis mit mehreren verletzten Personen auf dem Werksgelände: Ein Großfahrzeug, so die Annahme, verursachte einen Verkehrsunfall, der zu einer Beschädigung einer Rohrleitung führte. „Neben der technischen Rettung und Brandbekämpfung lag ein besonderer Fokus auf der Versorgung der Verletzten sowie auf der Koordination der Einsatzkräfte im laufenden Betrieb eines Industrieunternehmens“, führt der Pressesprecher weiter aus.

An der Übung nahmen zahlreiche Kräfte der HKM-Werkfeuerwehr, der Feuerwehr Duisburg sowie Einheiten des Rettungsdienstes teil. Auch der interne Unternehmensstab der HKM wurde alarmiert und eingebunden. So konnte die gesamte Rettungskette – von der Erstversorgung bis zur Stabsarbeit – realitätsnah getestet werden.

Im Fokus: Kommunikation und Einsatz-Logistik

Ein zentrales Ziel der Übung sei es gewesen, die Einsatzkommunikation, insbesondere zwischen Werkfeuerwehr, externer Feuerwehr und Rettungsdienst, auf den Prüfstand zu stellen. Auch die Einsatz- und Transportlogistik auf dem Werksgelände wurde genau analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse würden nun in die Optimierung bestehender Prozesse einfließen.

Sowohl HKM als auch die Feuerwehr Duisburg ziehen eine positive Bilanz der Übung: „Die Übung hat gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Training in einem realistischen Umfeld ist“, so Christian Borowski, verantwortlich für das ganzheitliche Notfallmanagement bei HKM. „Die enge Abstimmung zwischen den Einsatzkräften hat sehr gut funktioniert. Besonders die bereichsübergreifende Kommunikation war ein entscheidender Erfolgsfaktor.“

Bürgertelefon wurde genutzt

Während des Übungszeitraums war ein Bürgertelefon unter der Nummer 0203 999-116 geschaltet. Anwohnende nutzten das Angebot für Rückfragen. Laut Schelkle ein Zeichen, dass die transparente Kommunikation im Umfeld gut angenommen wurde. Die Unternehmensleitung dankt allen internen und externen Beteiligten für ihren engagierten Einsatz. Die Übung habe gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit, klare Kommunikation und Vorbereitung im Ernstfall sind.

Während der Großübung nutzten Anwohnende das Bürgertelefon, das drei Stunden lang Möglichkeiten für Rückfragen bot. Foto: HKM
Während der Großübung nutzten Anwohnende das Bürgertelefon, das drei Stunden lang Möglichkeiten für Rückfragen bot. Foto: HKM

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