Gesellig ging es beim Weinfest im „Landgasthaus Schenke“ in Serm zu. Bei weitgehend trockenem Wetter bot Winzer Jürgen Roth aus Lösnich seine Weine zum Probieren an. Wirtin Kristina Bress verwöhnte mit ihrem Team die Gäste mit leckeren Speisen von einer Sonderkarte.
Das ehemalige Weinschiff von Winzer Roth, das mittlerweile bei Familie Brüning/Schmitz in Serm seinen Hafen gefunden hat und zu besonderen Festen aktiviert wird, bildete den Mittelpunkt. Hier konnte man die verschiedenen Rieslingsorten probieren und so manches Schwätzchen halten – denn hier war immer etwas los. An der Theke gab es zudem leckere Cocktails.

Die Küche hatte verschiedene Gerichte im Angebot. Ob Käseschälchen, hausgemachte Pommes aus Sermer Kartoffeln, Flammlachs vom Holzgrill oder ein Spanferkel-Brötchen mit Schmorzwiebeln – es schmeckte allen prima. Gruppen konnten die Spanferkelplatte genießen, wie beispielsweise der ehemalige Huckinger Pastor Rainer Tolksdorf. Er war mit Familie und Freunden aus Essen angereist und genoss das schöne Event.

Auch sieben Mitglieder des Musikvereins „Heimattreu“ aus Lösnich waren gekommen. Sie wollten die Freundschaft zum Tambourcorps Serm pflegen. Diese hatte sich vor Kurzem gefestigt, als die Sermer zu Besuch bei den „Lösnicher Musiktagen“ waren und dort aktiv musizierten (Tambourcorps Serm spielte bei den „Lösnicher Musiktagen“). Bei einigen Liedern bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie auch ohne Instrumente stimmgewaltig sind. Sie waren sich einig: „Das wird nicht der letzte Besuch in Serm gewesen sein.“
Die Musiker hatten sich zuvor bei einer Fahrt mit der Bimmelbahn Serm genauer angeschaut. Es war für sie zwar etwas eng in den Waggons, aber es passte! Auch eine Gruppe aus Rahm ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen. Aber natürlich richtete sich dieses Angebot vor allem an die Kinder. Diese konnten sich von den „Amazonen“ zudem hübsche Tattoos auf die Haut kleben lassen.
Winzer Jürgen Roth, der schon öfter in Serm war, um seine Weine vorzustellen, zeigte sich im Gespräch mit NORDBOTE.de sehr zufrieden: „Es ist einfach schön hier!“ Die Trauben lägen im Moment „gut in der Zeit“. Damit diese gut reifen können, „brauchen wir sanften Regen in regelmäßigen Abständen“, führte der Experte aus. Die Wurzeln alter Reben reichten bis zu sieben Meter tief in die Erde – die jungen hätten es schwieriger, um bei Trockenheit genügend Wasser zu bekommen.





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