Es ist eine schöne Tradition: Anfang Januar lädt der Bürgerverein Serm zum Neujahrsempfang in die „Schenke“ ein. In diesem Jahr begrüßte Vorsitzender Rainer Kreh neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes auch Vertreter von benachbarten Bürgervereinen, Institutionen und aus der Politik. Bei schmackhafter Kürbissuppe folgte nach einer kurzen Ansprache ein reger Austausch.
Eines der Projekte des Bürgervereins im vergangenen Jahr sei das Anbringen eines Speed-Displays auf der Dorfstraße gewesen. Nach drei Monaten sei festzustellen, dass die Geschwindigkeit bei vielen Autofahrern etwas runter gehe – aber immer noch sind einige zu schnell, einer sogar mit Tempo 65 um die Mittagszeit.
Neu installiert wurde ein Fahnenmast am Dorfeingang. Diesen könnten auch andere Vereine nutzen, um auf ihre Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Wer könnte eine Fahne für den Bürgerverein designen?
Einige Ladesäulen für E-Autos seien installiert worden, bislang sei aber nur ein Vorschlag vom Bürgerverein aufgegriffen worden. Es sei fraglich, warum vor dem Festplatz am Breitenkamp die Straße zunächst fertiggestellt worden sei, um sie dann wieder für die Installation der neuen Ladesäulen aufzureißen.
Über neue Baumpflanzungen sei der Verein mit Vertretern der Wirtschaftsbetriebe Duisburg im Gespräch, dies sei nur auf öffentlichen Flächen möglich. Mehrere Mitglieder hätten erfolgreich an der Deichläuferschulung teilgenommen. Weitere Personen werden gesucht, die im Hochwasserfall den Deich nach Schäden absuchen können. Unverständlich ist für Kreh, dass die vollkommen intakte B 8 alt zwischen Wittlaer und Froschenteich nun zurückgebaut werde: „Das ist nicht nachzuzuvollziehen.“
Als „sehr interessant“ wertete Kreh die Mobilitätskonferenz für den Duisburger Süden im September 2025 im Steinhof, an der sich viele Bürgervereine beteiligt hätten. Nach diesem ersten Schritt würden nun weitere Gespräche geführt, Kontakte zu Ansprechpartnern seien vorhanden. Alexander Fennen, Geschäftsführer des Verbands Duisburger Bürgervereine, erklärte, dass es Folgeveranstaltungen geben werde – sowohl vor der nächsten Wahl als auch zur Halbzeit. „Wir müssen den Druck erhöhen. Der Aufgabenkatalog ist immer noch da“, so der Neu-Mündelheimer.
Am 28. Juni wird der 3. Sermer Sponsorenlauf stattfinden, der zweijährige Rhythmus soll beibehalten werden. Der Erlös soll zu einem Drittel an die Kindernothilfe und zu zwei Dritteln an die KG Südstern gehen.

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