Am Flughafen Düsseldorf füllte sich am Mittwoch, 24. September, ab 9 Uhr das Gelände um das Modul D. Gelb-schwarze Follow-Me-Fahrzeuge und spezielle Technikfahrzeuge standen bereit. Rund 300 Personen stiegen anschließend in zwei Oldtimer-Busse der Rheinbahn, um zur Nordbahn zu gelangen. Die 45 Meter breite und über zwei Kilometer lange Bahn, auf der sonst Flugzeuge starten und landen, war für den bislang größten FOD-Walk an einem deutschen Airport für kurze Zeit den Teilnehmenden vorbehalten.
Ausgestattet mit Warnwesten und Greifzangen suchten die Helfer die Bahn systematisch nach Fremdkörpern ab. Ziel der Aktion war es, für potenzielle Gefahrenquellen zu sensibilisieren, bevor diese zu einem Problem werden. Die Abkürzung FOD steht für „Foreign Object Debris“, also Fremdkörper auf dem Flughafengelände, die zum Beispiel in Triebwerke geraten oder Reifen beschädigen können. Die präventive Beseitigung solcher Objekte ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitskultur in der Luftfahrt. Der vom Airside Operations Management organisierte FOD-Walk stärkt jährlich das Bewusstsein für einen aufmerksamen Umgang mit Risiken auf dem Vorfeld und den Start- und Landebahnen.
„Sicherheit beginnt bei jeder und jedem Einzelnen, aber sie funktioniert nur im Team. Unser FOD-Walk steht sinnbildlich für genau diesen Gedanken, gemeinsam Verantwortung übernehmen, gemeinsam aufmerksam sein“, erklärt Hartmut Antoni, Leiter des Airside Operations Management am Flughafen Düsseldorf.
Was vor einigen Jahren mit 120 Teilnehmenden begann, hat sich zu einem etablierten Format entwickelt. In diesem Jahr waren neben Mitarbeitern des Flughafens auch viele externe Partner wie Technikbetriebe, Bodenverkehrsdienstleister, die Deutsche Flugsicherung, Behörden, Bundes- und Landespolizei sowie Vertreter der NATO und internationale Gäste anwesend.
Unternehmen präsentierten auf dem Vorfeld zudem neue Lösungen zur effizienteren Erkennung von Fremdkörpern. Ein autonomer Roboter demonstrierte mit einer Kehrmatte die automatische Aufnahme loser Objekte. Ein ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelter „AgBot“ zeigte, wie autonome Fahrzeugkonzepte zukünftig auch auf Flughäfen eingesetzt werden könnten. Zum Abschluss klang die Veranstaltung traditionell bei Currywurst und Gesprächen auf dem Vorfeld aus.








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