Zum „Wirtschaftsdialog“ lud SPD-Oberbürgermeisterkandidat Fabian Zachel am Donnerstag, 4. September, Unternehmer, Handwerker und Verbandsvertreter auf den Düsseldorfer EUREF-Campus. Prominenter Gast war Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Düsseldorf als Wirtschaftsstandort strategisch weiterentwickelt und gemeinsam Mut für Investitionen und Innovationen gefördert werden kann.
Die Wahl des Veranstaltungsortes war dabei kein Zufall, denn der EUREF-Campus dient als Reallabor für die Energie- und Mobilitätswende. Reinhard Müller, Vorstand der EUREF AG, erläuterte die Philosophie des Standorts: Anstatt nur Konzepte zu präsentieren, schaffe man hier den praktischen Beweis, dass eine klimaneutrale Zukunft schon heute technologisch und wirtschaftlich machbar ist und die Klimaziele von 2045 bereits erfüllt.

Den Kern der Veranstaltung bildete der direkte Austausch. In einer gemeinsamen Fragerunde standen Fabian Zachel und Lars Klingbeil den Gästen Rede und Antwort. Nachdem Klingbeil kurz die bundespolitischen Rahmenbedingungen skizziert hatte, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Die Themen reichten von der Forderung nach schnelleren Genehmigungsverfahren für nachhaltige Projekte über die Sicherung guter Arbeitsplätze bis hin zur Schaffung von bezahlbarem Raum für das Handwerk.
Im Anschluss an den Dialog wurde die Theorie zur Praxis: Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Campus stellten ansässige Partner wie Spie und Schneider Electric ihre Projekte im Bereich intelligenter Gebäudetechnik und Energiemanagement vor. Hier wurde greifbar, wie durch die Vernetzung von modernster Technik innovative und klimaneutrale Infrastrukturen entstehen und der Standort als Vorbild für die Region dient.


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