Entwarnung in Kaiserswerth. Der Gegenstand vor dem Anleger hat sich als harmloses Metallteil herausgestellt, ein Kampfmittel war es nicht. Das erfuhr der NORDBOTE von einem Augenzeugen vor Ort.
Einsatz am Schiffsanleger in Kaiserswerth. Im Rhein unmittelbar vor dem Anleger der Weißen Flotte am Rheintor ist am Samstagmittag, 1. August, ein metallischer Gegenstand entdeckt worden. Ob es sich um ein Kampfmittel handelt, war zunächst unklar. Wie die Feuerwehr Düsseldorf auf Nachfrage des NORDBOTE mitteilte, wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst alarmiert, um den Fund zu begutachten.
In der Leitstelle hieß es dazu, es gebe im Moment regelmäßig solche Funde, oft sei es einfach nur Metallschrott. „Also kann durchaus sein, dass das auch ein Kampfmittel ist. Das müssen wir abwarten einfach, bis das von den Profis begutachtet ist“, sagte ein Mitarbeiter der Feuerwehr.

Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen gegen 15 Uhr ein und sicherten die Fundstelle am Herbert-Eulenberg-Weg unweit des Kaiserswerther Markts. Mehrere Einsatzfahrzeuge standen auf dem Weg am Rheinufer, zwei Feuerwehrleute behielten die Stelle vom Ponton des Anlegers aus im Blick. Zahlreiche Spaziergänger verfolgten das Geschehen von der Uferpromenade aus, der Schiffsverkehr auf dem Rhein lief zunächst normal weiter.

Sichtbar wurde der Gegenstand offenbar erst durch das Rekord-Niedrigwasser im Rhein. Der Pegel Düsseldorf lag am Samstag nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bei nur 23 Zentimetern. Wegen des extrem niedrigen Wasserstands können am Anleger in Kaiserswerth derzeit wahrscheinlich keine Schiffe anlegen.

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