Eisiger Wind beim Neujahrsschwimmen: 200 Mutige sprangen in den Barbarasee

Für die Sicherheit sorgten DLRG-Mitglieder, bei denen sich Frank Salamon bedankte. Foto: ASCD
Für die Sicherheit sorgten DLRG-Mitglieder, bei denen sich Frank Salamon bedankte. Foto: ASCD

Eisige Böen, klamme Finger und Temperaturen am Gefrierpunkt: Beim Neujahrsschwimmen des Amateur-Schwimm-Clubs Duisburg (ASCD) am Barbarasee in Wedau herrschten am Neujahrstag nahezu arktische Bedingungen. „Das Wasser hatte 4,5 Grad, die Luft lag bei 3 Grad – durch den starken Wind fühlte es sich deutlich kälter an“, so der Mündelheimer Frank Salamon, der als ASCD-Präsident die Menge zum Mitmachen aufforderte.

Noch einen Tag zuvor war der Barbarasee stellenweise zugefroren gewesen – das Ereignis habe auf der Kippe gestanden. Freiwillige Kaltwasserschwimmer des Vereins hätten sich bereits darauf vorbereitet, Eisschollen zu entfernen und notfalls „Eisbrechen“ zu organisieren. Doch die nächtlichen Temperaturen sorgten schließlich dafür, dass der See wieder frei wurde. Was blieb, war der Wind – „eiskalt“, wie es viele Teilnehmende vor Ort beschrieben.

Teilnehmende und Besucher genossen die schöne und besondere Atmosphäre beim Neujahrsschwimmen in den Barbarasee. Foto: ASCD
Teilnehmende und Besucher genossen die schöne und besondere Atmosphäre beim Neujahrsschwimmen in den Barbarasee. Foto: ASCD

Entgegen den Erwartungen kamen dennoch zahlreiche Menschen aus Duisburg und der Region. Salamon brachte die Gruppe mit einem gemeinsamen Aufwärmprogramm in Schwung. Danach ging es für die Teilnehmenden unter großem Applaus und lautstarker Anfeuerung ins Wasser – darunter Wasserballkinder des Vereins, ganze Familien sowie auch ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, teils mit Enkeln.

Damit das Spektakel sicher ablaufen konnte, war die DLRG-Wasserrettungseinheit Duisburg im Einsatz. Zudem standen warme Duschen, Umkleideräume und sanitäre Anlagen zur Verfügung. Für die Stärkung nach dem Bad sorgte das Clubrestaurant mit heißer Erbsensuppe. Den Ablauf im Restaurant organisierten laut Vereinsteam Sebastian, Karsten und Jenni, sodass sich die Neujahrsschwimmerinnen und -schwimmer im Anschluss aufwärmen konnten.

Beim ASCD zeigte man sich am Ende zufrieden: „So kann das Jahr beginnen“, hieß es aus Vereinskreisen – trotz Kälte, Wind und der zunächst ungewissen Lage am zugefrorenen See. Der Präsident verband den Tag mit einem Neujahrsgruß: „Das alte Jahr lässt uns zurück. Das Neujahrsschwimmen bringt neues Glück. Das kalte Wasser, frisch und klar – begrüßen wir das neue Jahr.“

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