Der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventssonntag in Wittlaer war eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Nachbarn zwangslos zu treffen und ins Gespräch zu kommen. Überschaubar auf dem kleinen Parkplatz vor Nahkauf an der Kalkstraße im positiven Sinne. Bekanntlich ist das gastronomische Angebot im Ort nicht mehr so groß, umso mehr Zuspruch fand der Weihnachtsmarkt als „Dorftreff“. Man kam sich im wahrsten Sinne des Wortes näher. St. Nikolaus im Bischofsgewand mischte sich unters Volk und beteiligte sich am „Dorfklatsch“.
Der leichte Nieselregen am späteren Nachmittag bei frühlingshaften Temperaturen wurde nicht als hinderlich empfunden. Es gab auch Sitzplätze unter einem Zeltdach. Attraktiv war das vielfältige Angebot an Leckereien und Deftigem, vom feinsten italienischen Gebäck bis zum heimischen Grünkohl, frisch vom Acker nebenan und mit Mettwurst. Was sonst zum leiblichen Wohl auf einem Weihnachtsmarkt erwartet wird, war ebenfalls im Angebot: Gegrilltes, Kaffee und natürlich leckerer Glühwein. Stände mit handwerklichen Geschenken und Dekorationsartikeln vervollständigten die weihnachtliche Stimmung auf dem Platz. Ein Stand befasste sich besonders mit Dekorationen des Gartens und bot auch kleine Weihnachtsbäume an. Kinder konnten sich kreativ betätigen oder Pony reiten. Der Kulturverein Wittlaer, ein wichtiges Mitglied im Team der Weihnachtsmarkt-Veranstalter, bot an einem eigenen Stand das neue Heimat-Jahrbuch Wittlaer 2026 an. Dieses 160-seitige, reich und farbig bebilderte Buch, berichtet Wissenswertes aus der örtlichen Geschichte und Aktuelles aus dem Düsseldorfer Norden, auch schon mal darüber hinaus.
Für viele mehr oder weniger heimatverbundene Wittlaerer ist der Weihnachtsmarkt ein „Muss“, hier sieht man sich und wird gesehen.




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