Düsseldorf und Duisburg warnen vor Lebensgefahr im Rhein

Strömungen, Schiffssog und Kribben machen das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich. Archivfoto: ah
Strömungen, Schiffssog und Kribben machen das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich. Archivfoto: ah

Vor dem Pfingstwochenende und Temperaturen bis 30 Grad warnen Düsseldorf und Duisburg vor der Lebensgefahr im Rhein. Das Baden ist im gesamten Stadtabschnitt beider Städte verboten.

In Düsseldorf gilt die Verordnung seit August 2025, in Duisburg wurde im September 2025 ein bereits 1972 erlassenes Bade-Verbot auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt. In beiden Städten drohen Bußgelder bis 1.000 Euro. Als Baden gilt schon das Verweilen in mehr als knöcheltiefem Wasser.

„Viele Menschen unterschätzen die Gefahr des Rheins massiv“, sagt der Düsseldorfer Feuerwehr-Chef David von der Lieth. „Bereits wenige Schritte ins Wasser können durch Strömungen oder den Sog vorbeifahrender Schiffe lebensgefährlich werden, auch im flachen Uferbereich.“ Tückisch sind besonders die Kribben, ins Wasser ragende Kiesflächen, an denen sich Strudel bilden. Auch der Sog vorbeifahrender Schiffe erreicht das Ufer oft erst hunderte Meter später und zieht vor allem Kinder ins Wasser.

Die Rheinpromenaden in Kaiserswerth und Wittlaer sind an heißen Tagen Treffpunkt für Spaziergänger und Familien, ebenso die Duisburger Ufer in Mündelheim, Ehingen und Wanheim-Angerhausen. Die Strömungen sind dort dieselben wie weiter südlich, der Schein des ruhig fließenden Wassers täuscht.

Weitere Informationen stehen unter www.duesseldorf.de/ertrinken und in Duisburg unter www.duisburg.de/wohnenleben/geografisch/rhein–badegefahr/rhein-badegefahr.

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