Digitales Wahlhilfe-Tool lokal-o-mat erreicht über 250.000 Nutzungen

Mitglieder des lokal-o-mat-Teams mit HHU-Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck bei der Präsentation des Online-Tools. Archivfoto: HHU/David-Luc Adelmann
Mitglieder des lokal-o-mat-Teams mit HHU-Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck bei der Präsentation des Online-Tools. Archivfoto: HHU/David-Luc Adelmann

Bereits mehr als 250.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen haben den lokal-o-mat genutzt, um sich vor den Kommunalwahlen am 14. September über Positionen lokaler Parteien und Wählergruppen zu informieren. Die digitale Wahlhilfe basiert auf 30 Thesen zu kommunalpolitischen Themen und wurde von der Wahl-O-Mat-Forschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW entwickelt.

Projektleiter Prof. Stefan Marschall betont den Beitrag des Tools zur politischen Meinungsbildung: „Wir sind unserem Ziel, die Bevölkerung zu einer Auseinandersetzung mit der anstehenden Kommunalwahl zu motivieren, ein großes Stück nähergekommen.“

Rund 2,5 Millionen Wahlberechtigte in zehn Städten – darunter Düsseldorf, Duisburg, Köln, Münster sowie kleinere Kommunen wie Haan oder Coesfeld – können noch bis zum Wahlsonntag den lokal-o-mat unter lokal-o-mat.de nutzen. Besonders in Städten wie Witten und Coesfeld wurde das Tool überdurchschnittlich häufig verwendet: In Witten griffen bereits rund 10.000 Menschen auf die Anwendung zu, in Coesfeld rund 7.000.

Projektkoordinator Jonas Bongartz stellt fest, dass auch in kleineren Städten ein hoher Informationsbedarf besteht. Die lokal angepassten Versionen stoßen dort auf große Resonanz.

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