Das „Landgasthaus Schenke“ in Serm bleibt bis mindestens Ende 2025 geöffnet. „Alle Reservierungen und Buchungen werden mein Team und ich wie gewohnt professionell und mit hoher Qualität durchführen“, so Pächterin Kristina Bress im Gespräch mit NORDBOTE.de. „Zu diesem Schritt haben mich gesundheitliche Probleme und enorme Kostensteigerungen bewegt.“
Familie Bress hat die „Schenke“ vor fünf Jahren übernommen, kurz vor der Corona-Pandemie. Mit viel Kraft und Enthusiasmus hielt sie durch und bewirtet seitdem ihre Gäste – sei es im Restaurant, im Biergarten, der endlich zur Fußballweltmeisterschaft eröffnet werden durfte, oder bei zahlreichen Veranstaltungen von Privatpersonen und Vereinen.
„Wie alle wissen, ist es seit Corona schwierig, Personal zu finden“, erzählt Kristina Bress. Dazu kämen „extrem gestiegene Kosten“, um den Betrieb zu unterhalten. Zusammen mit ihren gesundheitlichen Problemen sei die Last mittlerweile zu groß. „Wann ich genau aufhören werde, werde ich noch mit dem Verpächter besprechen. Das wird aber nicht vor Ende des Jahres sein.“ Der Verpächter hatte mit einer Kleinanzeige, dass die „Schenke“ zu pachten sei, für Unruhe gesorgt.
Anschließend möchte sie sich eine Auszeit nehmen. Fest stehe, dass sie nicht mehr in die Selbstständigkeit möchte. Die engagierte Geschäftsfrau: „Ich bedanke mich bei allen Gästen für ihr Vertrauen. Ich fühle mich sehr wohl im Ort – und vor allem die Sermer sind mir sehr ans Herz gewachsen.“


NORDBOTE-Newsletter
Neuste Nachrichten für Düsseldorf-Nord und Duisburg-Süd, Events und Angebote jeden Dienstag- und Freitagmorgen direkt in Ihr Mail-Postfach!
