Bruno Bauer und Christof Roche haben im Heimat-Jahrbuch Wittlaer 2026 wieder aktuelle Berichte, unterhaltsame, interessante Geschichten und Rückblicke in die Wittlaerer und Kaiserswerther Geschichte zusammengetragen. Das 160-seitige Buch ist reich und farbig bebildert.
Es berichtet zum Beispiel über das Bürgerfest zum Jubiläum der kommunalen Neugliederung in NRW und der damit verbundenen Etablierung von Bezirksvertretungen vor 50 Jahren, über die KREA (Kreativitätsschule) und blickt zurück auf andere örtliche Einrichtungen wie den Basilika-Chor St. Suitbertus mit vielen Fotos und Dokumenten. Schüler der jetzt 50-jährigen Franz-Vaahsen-Grundschule finden sich ebenfalls wieder. Zur Kaiserswerther Geschichte gibt es Berichte und zum Kriegsende in Wittlaer.
Der Brandschaden im Archiv der Fliedner-Kulturstiftung ist ein Thema, ebenso Neuheiten vom Gut Kaiserhof und das Schicksal der Traditionsgaststätte Peters. Die Chronik der früheren Linie D (heute U 79) wird mit damaligem Fahrplan aufgezeigt, das Hochwasser 1926 in Kaiserswerth von der Klemensbrücke bis zum Kuhtor mit Fotos eindrucksvoll verdeutlicht. Auch die weiteren Beiträge blättert man gern in einer Mußestunde durch, sie rufen Erinnerungen wach oder informieren über Neues.
Schade, dass sich Bruno Bauer nach 47 Jahren als verantwortlicher Redakteur verabschiedet und ankündigt, dass das Heimat-Jahrbuch Wittlaer in Zukunft nur noch digital erscheinen soll. Orts- und geschichtskundiger
Autor wird er bleiben. Dank großzügiger Sponsoren ist der Preis unverändert 12 Euro, erhältlich in der Postagentur Nahkauf, Kalkstraße 30, in der Buchhandlung Max Apel, Kaiserswerther Markt 21 und bei Tabak Fuchs, Am Kreuzberg 2 (Klemensviertel). Ein wertvolles, aber preiswertes Weihnachtsgeschenk!
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