Die Lampisten spenden den Erlös des Lintorf Open Air für Clownsvisiten

Der Erlös des sechsten Lintorf Open Air geht an Clownsvisiten in Lintorf und Düsseldorf (von links): Melanie Meyer, Klaus Renzel, Anke Plaßmann, Christine Taylor, Claudia Witte, Irene Keppner, Doris Wächtershäuser und Daniel Georg. Foto: Die Lampisten
Der Erlös des sechsten Lintorf Open Air geht an Clownsvisiten in Lintorf und Düsseldorf (von links): Melanie Meyer, Klaus Renzel, Anke Plaßmann, Christine Taylor, Claudia Witte, Irene Keppner, Doris Wächtershäuser und Daniel Georg. Foto: Die Lampisten

1.000 Besucher kamen am Samstag, 22. August, zum sechsten Lintorf Open Air auf den Sportplatz an der Jahnstraße. Vier Wochen vorher waren sämtliche Tickets verkauft. Der Erlös des Benefizfestivals geht in diesem Jahr an zwei Angebote der Kaiserswerther Diakonie, an die Klinikclownin im Florence-Nightingale-Krankenhaus und an die ROTEN NASEN, die regelmäßig im Haus Salem in Lintorf zu Gast sind. Das teilt die Kaiserswerther Diakonie mit.

Hinter der Veranstaltung stehen 19 Lampisten, die das Open Air ehrenamtlich organisieren. Auf der Bühne standen Gemini Music, die Schlagerschlampen, Emmie Lee und ihre Band sowie die Slow Riders, dazu kam ein Auftritt der Silver Stars. Am Veranstaltungstag halfen unter anderem das DRK Ratingen, der Lions Club Ratingen und die Schützenbruderschaft Lintorf am Grillstand. In den vergangenen fünf Jahren kamen beim Lintorf Open Air insgesamt 112.500 Euro für Flutopfer im Ahrtal und für soziale Projekte in der Umgebung zusammen.

„Wir möchten Projekte fördern, die einen direkten Bezug zu unserem Zuhause haben und gleichzeitig Menschen unterschiedlicher Generationen erreichen“, sagt Melanie Meyer, Vorsitzende der Lampisten. „Die Clownsvisiten schaffen genau diese Verbindung. Im Florence-Nightingale-Krankenhaus schenken sie Kindern besondere Momente, im Haus Salem erreichen sie ältere Menschen. Jung und Alt erleben durch die Clowns Freude, Nähe und für eine Weile einen ganz anderen Alltag.“

Wofür das Geld eingesetzt wird, war während des Festivals auf einer großen Videowand zu sehen. Die Lampisten hatten die Clowns vorher bei ihren Besuchen im Haus Salem und im Florence-Nightingale-Krankenhaus begleitet und daraus einen Film gemacht.

Im Florence-Nightingale-Krankenhaus besucht die Klinikclownin junge Patienten und bringt Leichtigkeit in Situationen, die für Kinder und ihre Familien oft mit Unsicherheit und Sorgen verbunden sind. Im Haus Salem sorgen die ROTEN NASEN mit Musik, Humor und persönlicher Ansprache für Begegnungen mit den älteren Bewohnern.

„Wir sind den Lampisten sehr dankbar für diese großartige Unterstützung“, sagt Christine Taylor, Geschäftsführerin der Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie. „Beide Angebote sind eine wertvolle Ergänzung zu unserer medizinischen und pflegerischen Arbeit, können aber nicht aus der regulären Finanzierung getragen werden. Wir sind deshalb auf Spenden angewiesen. Das Engagement der Lampisten hilft uns ganz konkret dabei, diese besonderen Begegnungen weiterhin möglich zu machen.“

„Wenn die Clowns zu uns kommen, verändert sich die Atmosphäre im Haus“, berichtet Claudia Witte, Einrichtungsleiterin des Haus Salem in Lintorf. „Sie zaubern unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht, sorgen für Abwechslung und sprechen mit Musik, Bewegung, Humor und persönlicher Nähe ganz unterschiedliche Sinne an. Dadurch werden Erinnerungen geweckt und Menschen aktiviert. Diese Besuche sind für viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner etwas ganz Besonderes.“

Wie hoch die Spendensumme in diesem Jahr ausfällt, steht noch nicht fest. Die Lampisten geben den Reinerlös des Veranstaltungstags nach Abschluss der Abrechnung bekannt.

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