Der Hannes-Esser-Platz ist vor gut zehn Jahren ansprechend gestaltet worden, mit Bäumen, Grüninseln, Sitzgelegenheiten und versenkbaren Recyclingbehältern. Weil die Baum-Grüninseln erhöht und mit Gabionen umrandet sind beziehungsweise die Bäume in der Mitte des Platzes keine wasserdurchlässigen Baumscheiben haben, vertrocknen sie und drohen abzusterben. Das Gefälle auf dem Platz leitet das Regenwasser direkt in den Abwasserkanal im Hermann-Schauten-Weg. Auch die beiden dreieckigen Grünflächen werden nicht mehr gepflegt, Wildwuchs beherrscht die Flächen. So können die vorhandenen Bäume keinen Schatten spenden.
Das Natursteinpflaster heizt sich im Sommer unerträglich auf. Die Probleme sind der Bezirksvertretung und der Verwaltung seit Langem bekannt. Lösungsvorschläge der Verwaltung liegen vor und sind der Bezirksvertretung 5 vorgestellt worden. Aber vor Ort geschieht nichts. Der vorhandene Brunnen in der Mitte des Platzes ist nicht in Betrieb. Warum kein Trinkbrunnen? Die Bäume erhalten auch nicht die andernorts üblichen Wassersäcke. Sie haben entsprechend verkümmerte kleine Baumkronen und trockene Spitzen. Die Bäume am Rand des Platzes, in vom Regenwasser erreichbaren Grünstreifen, zeigen ein besseres Bild.

Schatten spenden jedoch die Sonnenschirme über der kleinen gastronomischen Fläche vor der Bäckerei Wittlaer. Sie ist zudem mit bunt bepflanzten Blumenkästen umrandet, und Kräuter-Hochbeete laden zum Miternten ein. Wenigstens dieser kleine Teil des Platzes ist eine Augenweide. Bei großer Hitze ist natürlich ein Aufenthalt in der Bäckerei selbst angenehmer. Hier ist großzügig Platz für bis zu 40 Personen. Mit der neuen, jetzt gepolsterten Einrichtung gibt es einen Hauch von „Kaffeehausatmosphäre“, ideal sowohl für ein deftiges Frühstück als auch für ein gemütliches Kaffeekränzchen. Und es gibt nur handwerkliche Qualität, Brot, Brötchen, sonstige Backwaren, Kuchen und Torten. Heiß- und Kaltgetränke beziehungsweise Erfrischungsgetränke sind selbstverständlich ebenfalls im Angebot.

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Ein Kommentar
Danke. Sie haben nicht erwähnt, dass die Gabionen dienen als Müllsammler und Baumschulen. Autofahrer parken wild auf dem Gehweg und im Feuerwehrzufahrt, nicht in den vorgesehenen Parkplätzen in der Tiefgarage. Das architektonische Konzept des Platzes ist eine Katastrophe.