Auch in diesem Jahr finden die inzwischen zur Tradition gewordenen Nachtwächterführungen durch Kalkum statt, mit neuen spannenden und grausigen Geschichten und Sketchen aus der Dorfgeschichte.
Es ist geradezu ein „Muss“ für heimatverbundene Kalkumer, insbesondere auch für Neubürger, an einer der Nachtwächterführungen mit Michael Hermes teilzunehmen. Mit nichts anderem wird man besser bekannt und vertraut mit den „Dörflern“, dem Dorf und seiner Geschichte. Vom Vorsitzenden des Kulturkreises Kalkum e.V. recherchiert, trägt Michael Hermes immer Neues aus der weit zurückreichenden Kalkumer Geschichte vor.
Sie reicht zurück bis in die mittelalterliche Raubritterzeit. Aus deren Burg ist im Laufe der Jahrhunderte ein großes, prächtiges Wasserschloss geworden, in das auch der Kaiser aus Berlin zu Besuch kam. So klein das Dorf auch heute noch ist, einst war es ein wichtiger Bahnhof für Ratingen und Kaiserswerth der Köln-Mindener Eisenbahn ab 1847. Sie wurde ein Teil der Europa-Magistrale Paris-Moskau.
Über die kleine romanische Kirche, die alte Wassermühle am Schwarzbach, die frühere Schule und vieles andere mehr lassen sich ebenfalls Geschichten erzählen, teils werden mit Vorstandsmitgliedern und Schülern Sketche vorgetragen. Man darf gespannt sein, was diesmal im großen Buch des Nachtwächters steht.
Die Führungen finden am Dienstag, 1. September, und Freitag, 4. September, statt, jeweils um 19.30 Uhr ab dem Nordtor an der Oberdorfstraße (gegenüber dem Tor zur Alpaka-Weide). Die Teilnahme an den Führungen ist gratis, es wird aber im Anschluss um eine Spende für die Kalkumer Jugendfeuerwehr gebeten.
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