Das Trinkwasser wird in Duisburg trotz Hitze nicht knapp

Im Wasserwerk am Rhein in Düsseldorf-Wittlaer wird ein Großteil des Trinkwassers für Duisburg südlich der Ruhr gewonnen. Foto: Stadtwerke Duisburg
Im Wasserwerk am Rhein in Düsseldorf-Wittlaer wird ein Großteil des Trinkwassers für Duisburg südlich der Ruhr gewonnen. Foto: Stadtwerke Duisburg

Auch bei anhaltender Hitze müssen die Duisburger nicht auf das gefüllte Planschbecken oder den Rasensprenger verzichten. Die Versorgung mit Trinkwasser ist jederzeit gewährleistet, teilen die Stadtwerke Duisburg mit. Unterschiedliche Wasservorkommen, eine robuste Infrastruktur und groß dimensionierte Pufferspeicher decken demnach auch Spitzenlasten im Sommer problemlos ab. Verbrauchsbeschränkungen sind nicht geplant.

Fast 30 Milliarden Liter Wasser fließen jährlich zu den Duisburger Haushalten. Für das Versorgungsnetz südlich der Ruhr wird das Trinkwasser in den Wasserwerken in Düsseldorf-Wittlaer und Düsseldorf-Bockum gewonnen. Brunnen fördern dort Grundwasser und Rheinuferfiltrat, das gefiltert und aufbereitet wird. „Bei der Trinkwasserversorgung mit Wasser aus Rheinuferfiltrat und Grundwasser in Rheinnähe sowie aus Grundwasseranreicherung sind mittelfristig keine Engpässe zu befürchten“, erläutert Felicitas Dudziak, Betriebsleiterin Wasserbeschaffung beim Wasserlieferanten Wasserbeschaffung Niederrhein Westfalen. Die Grundwasservorkommen füllen sich demnach in den Wintermonaten zuverlässig wieder auf, der Rhein gleicht mögliche Defizite aus.

Am Trinkwasser-Mobil gibt es bei Veranstaltungen kostenlos frisches Wasser im Becher. Foto: Stadtwerke Duisburg
Am Trinkwasser-Mobil gibt es bei Veranstaltungen kostenlos frisches Wasser im Becher. Foto: Stadtwerke Duisburg

Ein zentraler Baustein der Versorgung liegt verborgen unter einem bewachsenen Hügel im Duisburger Stadtwald. Der unterirdische Hochbehälter auf dem Försterberg fasst 62 Millionen Liter Trinkwasser, das entspricht etwa dem Volumen von 25 olympischen Schwimmbecken. Durch seine Lage 50 Meter über dem Stadtgebiet sorgt er allein durch Schwerkraft für konstanten Druck im Netz und hält rund 60 Prozent des täglichen Spitzenbedarfs vor. In seine Modernisierung investieren die Stadtwerke derzeit rund 15 Millionen Euro.

Leitungswasser kann damit weiterhin uneingeschränkt genutzt werden, vom Pool über die Gartenbewässerung bis zur Autowäsche. Wer unterwegs Abkühlung sucht, findet sie an den kostenlosen Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt, auf dem Wasserspielplatz im Duisburger Zoo oder am Trinkwasser-Mobil, das bei Veranstaltungen kostenlos frisches Wasser ausgibt.

Die Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke in der Duisburger Innenstadt spenden kostenlos kühles Leitungswasser. Foto: Stadtwerke Duisburg
Die Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke in der Duisburger Innenstadt spenden kostenlos kühles Leitungswasser. Foto: Stadtwerke Duisburg

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