Das neue Regattahaus in Wedau ist eingeweiht

Das markante blaue R des neuen Logos prangt an der Fassade des Regattahauses. Rund 30 Millionen Euro flossen in den Neubau. Foto: ah
Das markante blaue R des neuen Logos prangt an der Fassade des Regattahauses. Rund 30 Millionen Euro flossen in den Neubau. Foto: ah

Nach zwei Jahren und zehn Monaten Bauzeit hat die Stadt Duisburg das neue Regattahaus im Sportpark Duisburg am Mittwochabend offiziell an den Sport übergeben. Rund 30 Millionen Euro flossen in den Neubau an der Regattabahn, zwölf Millionen davon steuerte das Land Nordrhein-Westfalen bei. Die U23-Weltmeisterschaften im Rudern, die noch bis Sonntag, 26. Juli, auf der Bahn an der Kruppstraße in Duisburg-Wedau laufen, sind die erste internationale Veranstaltung, bei der das Gebäude vollständig in Betrieb ist. Das teilt die Stadt Duisburg mit.

Oberbürgermeister Sören Link nannte die Regattabahn das traditionsreiche Herzstück der Sportstadt, das zur DNA Duisburgs gehöre. „Mit dem neuen Regattahaus ist diese Sportstätte, die in der Weltspitze ihresgleichen sucht, wieder bereit für die großen Wettbewerbe. Darauf kann ganz Duisburg stolz sein“, sagte er bei der Einweihung.

Vertreter von Stadt, Land und Sport besiegelten bei der Einweihung die „Widmung für die Zukunft" der Regattabahn (von links): Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg), Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven (Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch (Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk Schimmelpfennig (Referatsleiter Leistungssport, Staatskanzlei NRW) und Sportdezernent Martin Linne. Foto: ah
Vertreter von Stadt, Land und Sport besiegelten bei der Einweihung die „Widmung für die Zukunft“ der Regattabahn (von links): Tobias Weysters (Vorstandsmitglied Regatta Duisburg), Oberbürgermeister Sören Link, Ilja Waßenhoven (Vorstandsmitglied Landessportbund NRW), Uwe Busch (Vorstandsvorsitzender Stadtsportbund Duisburg), Dirk Schimmelpfennig (Referatsleiter Leistungssport, Staatskanzlei NRW) und Sportdezernent Martin Linne. Foto: ah

Der Neubau bündelt zeitgemäße Arbeits- und Funktionsräume für Wettkampfleitung, Organisation und Verbände und beherbergt ein neu ausgestattetes Vermessungszentrum für die Boote. Photovoltaik, energieeffiziente Kühldecken und moderne Gebäudetechnik ermöglichen unter optimalen Bedingungen einen nahezu energieneutralen Betrieb. Mit einem neuen Logo, dessen markantes blaues R inzwischen an der Fassade prangt, soll die Regattabahn zudem als eigenständige Marke des Sportstandorts sichtbar werden. Sportdezernent Martin Linne erinnerte daran, dass sich die Duisburger Wassersportvereine schon vor hundert Jahren, im März 1926, für eine Regattabahn nach internationalen Ansprüchen einsetzten. „Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau ist diese weltweit herausragende Anlage fit für die nächsten Jahrzehnte“, sagte er.

Der Blick vom Zielturm zeigt die 2.180 Meter lange Regattabahn und das Solardach der neuen Tribüne.
Der Blick vom Zielturm zeigt die 2.180 Meter lange Regattabahn und das Solardach der neuen Tribüne.

Bei der Feier besiegelten Stadt, Land und der organisierte Sport eine gemeinsame „Widmung für die Zukunft“ der Regattabahn. Neben Link unterzeichneten Dirk Schimmelpfennig, Referatsleiter Leistungssport in der Staatskanzlei, für den Landessportbund NRW Vorstandsmitglied Ilja Waßenhoven, für den Stadtsportbund Duisburg der Vorstandsvorsitzende Uwe Busch sowie Tobias Weysters für den eigens gegründeten Verein Regatta Duisburg, der hochkarätige Kanu- und Ruderregatten in die Stadt holen soll. „Wie im Leistungssport ist auch hier ein Platz an der Spitze kein dauerhafter Besitzstand“, mahnte Schimmelpfennig.

Eine Stunde nach der Einweihung eröffnete World-Rowing-Präsident Jean-Christophe Rolland die U23-Weltmeisterschaften. Die A-Finals steigen am Samstag und Sonntag. Und die Weltelite hat sich bereits wieder angekündigt. 2028 richtet Duisburg den dritten Ruder-Weltcup aus, den letzten vor den Olympischen Spielen in Los Angeles.

Bei der Eröffnungsfeier der U23-Weltmeisterschaften am Abend der Einweihung wurden die Teams aller teilnehmenden Nationen vorgestellt. Gemeinsam mit Jury und Helfern zogen sie an der neuen Tribüne vorbei. Foto: ah
Bei der Eröffnungsfeier der U23-Weltmeisterschaften am Abend der Einweihung wurden die Teams aller teilnehmenden Nationen vorgestellt. Gemeinsam mit Jury und Helfern zogen sie an der neuen Tribüne vorbei. Foto: ah

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