Das Lebenswerk der Künstlerin Helga Stender im Kaiserswerther Museum

Helga Stender vor einer ihrer farbenfrohen, ausdruckstarken Arbeiten. Foto: privat
Helga Stender vor einer ihrer farbenfrohen, ausdruckstarken Arbeiten. Foto: privat

Das Museum des Heimat- und Bürgervereins Kaiserswerth präsentiert zum 90. Geburtstag der Künstlerin Helga Stender eine Auswahl von Werken ihres jahrzehntelangen Schaffens, von frühen Zeichnungen bis zu ihren farbenfrohen Figurenbildern. Sie stellen die menschliche Figur gesichtslos dar, meist mit einem Gewand umwickelt, im Kontakt mit anderen Menschen. „Beziehungen“ betitelt sie ihre Ausstellung. Zugewandtes Miteinander ist selten, aber sie haben eine spannungsvolle Nähe. Helga Stender ist seit ihrer Jugend eine passionierte Zeichnerin. Viele ihrer Arbeiten haben wunderbare malerische Anteile. Für die meisten Bilder verwendet die Künstlerin eine „Mischtechnik“. Sie versteht darunter die Kombination von Bleistift, Tusche, Aquarellstiften und Acrylfarbe. Über ihre Arbeit sagt sie: „Beginnend mit einer Bildidee lasse ich Zufälligkeiten und spätere Änderungen in die Bilder einfließen, die teilweise rätselhaft bleiben.“

Arbeiten von Helga Stender fanden und finden sich in unzähligen Sammlungen, Ausstellungen und Galerien oder in öffentlichem Besitz beziehungsweise in Museen. Ausgestellt hat sie auch schon früher im Kaiserswerther Museum und im Schloss Kalkum. Auch in der Sammlung von Pfarrer im Ruhestand Wolfgang Hank, die er dem Kunstmuseum Düsseldorf übergeben hat, ist Helga Stender vertreten.

Am Sonntag, den 12. Oktober um 12 Uhr, führt die Kuratorin Dr. Barbara Grotkamp-Schepers (Kunsthistorikerin) durch die Ausstellung. Ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben, aber es ist eine Anmeldung erforderlich.

Die Vernissage zur Ausstellung ist am Freitag, den 19. September um 19 Uhr. Hierzu ist eine Anmeldung erbeten unter der Telefonnummer 0211 40 36 14 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail an info@hbv-kaiserswerth.de.

Geöffnet ist das Museum jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt. Für die Fortführung des ehrenamtlichen Engagements der Vereinsmitglieder bei der vielseitigen Vereinsarbeit ist eine Spende ins aufgestellte Sparschwein wünschenswert. Aktive und passive Mitglieder sind willkommen, zum Beispiel für die Museumsaufsicht an Wochenenden.

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