Eine ganz besondere Premiere präsentierte das „Kiebitz inklusive Theaterprojekt“ (KiT) am Sonntag, 16. November: Alle Mitglieder inszenierten gemeinsam das orientalische Märchen „Aladin und die Wunderlampe“ – mit modernen Aspekten, eigenen Gedanken und fantasievollen Choreografien. Mehr als 100 Gäste verfolgten die lebendige und bunte Vorstellung, die den Abschluss der dreijährigen Projektphase im Internationalen Jugend- und Kulturzentrum Kiebitz e. V. bildete. Diese stand unter dem Motto „Ich im Fokus!“.
So verschieden die Menschen auch waren, die auf der Bühne agierten, so stimmig war das beeindruckende Erlebnis, das im benachbarten Regionalzentrum Nord (RIZ) aufgeführt wurde: Menschen mit und ohne Behinderungen, die aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen stammen und zwischen neun und 65 Jahre alt sind, brachten ihre Gedanken und Fähigkeiten ein, jeder auf seine Weise.
Dem Team um Regisseur Kemal Demir und Theaterpädagogin Tuana Bayrak, die das Projekt leiten, ist es gelungen, besondere Akzente zu setzen. Jeder hat seinen eigenen, ganz individuellen Platz während der Aufführung gefunden, die durch große Spielfreude und Improvisationskunst das Publikum begeisterte – sei es in kleinen Gruppen oder im gesamten Ensemble. Dieses wurde auch in den eindrucksvollen Tänzen vor dem Bühnenbild mit orientalischem Flair deutlich, für die die Choreografen Fang-Yu Shen und Michael Hess verantwortlich zeichnen.
Kiebitz-Geschäftsführerin Müjgan Bayur dankte den Förderern: Peter Klöckner-Stiftung, Aktion Mensch, Stichting Horizon aus den Niederlanden sowie dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Duisburg (KI). KiT besteht mittlerweile seit 18 Jahren, „Ich im Fokus!“ ist das sechste Drei-Jahres-Projekt.

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