Kaum ein Durchkommen gab es am zweiten Advent mittags auf dem Kirchplatz vor St. Judas Thaddäus an der Münchener Straße: Gerne besuchten nicht nur die Buchholzer Bürgerinnen und Bürger den ersten „Weihnachtsmarkt am Dom“, auch aus den benachbarten Ortsteilen waren hier Gäste vor Ort. Der riesige Zuspruch freute die Organisatoren, die erstmals dafür zuständig waren: die Schützenbruderschaft Buchholz und die Karnevalsgesellschaft Alle Mann an Bord.
Ein paar Jahre gab es keinen Markt dieser Art in Buchholz, zuvor hatte die Werbegemeinschaft auf dem Marktplatz diesen ausgerichtet. Nun zeigte sich, dass er gewünscht und gebraucht wird. Deshalb war Brudermeister Michael Schilling überzeugt: Es wird auf jeden Fall eine Wiederholung geben! Bei der Begrüßung hatte Stadtdechant Pfarrer Andreas Brocke gelobt, dass zwei Vereine zusammen an einer guten Sache gearbeitet haben. Mit Erfolg, wie sich im Laufe des Tages herausgestellt hat.
Aktiv waren aber nicht nur die Mitglieder dieser zwei Vereine: An dem bunten Rahmenprogramm, das auf den Treppenstufen präsentiert wurde, beteiligten sich viele Gruppen aus dem Ortsteil: die Kindergärten St. Nikolaus und St. Judas Thaddäus, die Chor-AG der katholischen Grundschule sowie die St.-Sophia-Gruppe und die St.-Elisabeth-Gruppe der Buchholzer Schützenjugend. Alle wurden mit viel Beifall bedacht und erhielten zum Dank für ihr Engagement einen Schokololli sowie Wertmarken, die alle nach Bedarf einsetzen konnten.

Für Verpflegung war allgemein bestens gesorgt, auch hier arbeiteten die Mitglieder beider Vereine Hand in Hand. Einige Sachen mussten im Laufe des Tages noch mal besorgt werden, damit es zum Beispiel auch weiterhin Reibekuchen geben konnte. Letztendlich waren alle zufrieden, und keiner musste hungrig nach Hause gehen. Großer Beliebtheit erfreute sich auch das reichhaltige Kuchenbuffet.

An den unterschiedlichen Ständen konnte nach Herzenslust gebummelt werden. Es war eine gute Gelegenheit, zum Teil ungewöhnliche Geschenke zu erwerben, die nicht nur zu Weihnachten passen. Auch der Nikolaus mischte sich unter die Besucherschar.

Im Mittelpunkt stand aber vor allem eins: das gesellige Beisammensein. Man merkte schnell, dass die Buchholzer diesen Treffpunkt vermisst hatten. Dieses zeigte sich auch daran, dass am Nachmittag, als der Regen einsetzte, der Platz trotzdem noch gut gefüllt war. Mit einem Rudelsingen klang der Weihnachtsmarkt aus.










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