Im Jahr 870 gründete der fränkische Adelige Gerrich ein Stift zur Versorgung seiner Tochter. Um diese Einrichtung wuchs eine Siedlung heran, aus der die Stadt Gerresheim wurde. So erzählt es die Legende um die Ursprünge des heutigen Düsseldorfer Stadtteils. Doch was ist die historische Wahrheit?
Dieser Frage gehen die Bodendenkmalpfleger Gaby und Peter Schulenberg und der Historiker Peter Stegt am Donnerstag, 10. September, um 19 Uhr im Museum Kaiserswerth an der Fliednerstraße 32 nach. Kerstin Döhler und Ursula Lösch vom Vorstand des Heimat- und Bürgervereins Kaiserswerth laden zu dem Vortrag ein.
Die drei Referenten haben archäologische Funde und zahlreiche Dokumente ausgewertet und ihre Erkenntnisse zusammengeführt. Was sie bei ihrer Suche nach den wahren Ursprüngen Gerresheims herausgefunden haben, zeigen sie in einem reich bebilderten Vortrag.
Mitglieder des Heimat- und Bürgervereins Kaiserswerth kommen kostenfrei, Nichtmitglieder zahlen 5 Euro. Im Anschluss stoßen die Gäste bei einem kleinen Umtrunk an. Wer dabei sein möchte, meldet sich rechtzeitig an, per E-Mail an info@hbv-kaiserswerth.de oder telefonisch unter 0211 403614 (Anrufbeantworter).
Neun Tage später führen Peter Schulenberg und Peter Stegt durch den Ortskern selbst. Am Samstag, 19. September, geht es von 15 Uhr an rund um die Stiftskirche St. Margareta, Treffpunkt ist die Basilika am Gerricus-Platz. Gemeinsame Anfahrt mit der U79 ab Klemensplatz um 13.45 Uhr, Dauer etwa eineinhalb bis zwei Stunden.
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