Bezirksvertretung Süd tagt am Donnerstag

Die Tagesordnung für die Bezirksvertretung Süd am 16. April ist prall gefüllt. Die Sitzung ist öffentlich. Foto: sam
Die Tagesordnung für die Bezirksvertretung Süd am 16. April ist prall gefüllt. Die Sitzung ist öffentlich. Foto: sam

Zu ihrer nächsten Sitzung kommen die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Süd an diesem Donnerstag, 16. April, im Bezirksamt Süd an der Sittardsberger Allee zusammen. Von 17 Uhr an werden öffentlich verschiedene Themen beraten.

Erneut steht die veränderte Streckenführung der Buslinie 940 auf dem Programm. Die Entscheidung über die Verwaltungsvorlage war im Januar von der BV in 1. Lesung behandelt worden. Ziel der Optimierung ist eine „Schnellere Anbindung der Stadtteile Großenbaum und Rahm an den Sittardsberg“. Weiterhin werden Mitglieder und Gäste einen Sachstandsbericht über den Glasfaserausbau im Duisburger Süden hören.

Zudem geht es beispielsweise um einen Prüfantrag der SPD-Fraktion, um die Verkehrssicherheit für Kinder an den Kreisverkehren auf der Düsseldorfer Landstraße in Huckingen zu verbessern. Die beiden Kreisverkehre in Höhe des Edeka-Marktes sowie am Haus Milser würden als wichtige Querungspunkte von vielen Kindern auf dem Schulweg genutzt. Zebrastreifen gibt es nicht. „Gerade an stark frequentierten Straßen wie der Düsseldorfer Landstraße ist die sichere Querbarkeit für zu Fuß Gehende – und hier insbesondere für Kinder – von großer Bedeutung“, heißt es in dem Antrag.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit kämen unterschiedliche Maßnahmen in Betracht: die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde im Bereich der Kreisverkehre, eine verstärkte Beschilderung durch Verkehrszeichen wie „Achtung Kinder“ oder weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen. Ziel müsse es sein, eine ausgewogene Lösung zu finden, die sowohl die Leistungsfähigkeit der Düsseldorfer Landstraße erhalte als auch die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessere.

In einem Antrag der CDU-Fraktion geht es um ein Schutzraumkonzept für den Stadtbezirk Süd: „Der Oberbürgermeister wird um Erstellung und Vorlage eines Katasters über die öffentlichen Schutzräume im Bezirk und darauf aufbauend um Erarbeitung und Vorlage eines Schutzraumkonzeptes nach Maßgaben der ‚Konzeption Zivile Verteidigung (KZV)‘ gebeten.“ Als öffentliche Schutzräume im Sinne des Antrages gelten hier die im Bezirk mit Mitteln des Bundes wiederhergestellten Bunker sowie die als Mehrzweckbauten in unterirdischen baulichen Anlagen errichteten Schutzräume zum Schutz der Bevölkerung.

Die ganze BV-Tagesordnung steht im Internet.

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