Fröhlich und friedlich feierten am Samstagabend, 27. September, 2.500 Menschen in Serm. Denn wenn die Schützenbruderschaft St. Sebastianus zum Oktoberfest einlädt, dann kommen alle gerne – von nah und von weit. Zahlreiche Prosits waren immer wieder zu hören, zudem wurde geschunkelt und gelacht – die meisten hatten fesche Dirndl und Lederhosen an. Für zünftige Stimmung im blau-weiß geschmückten Zelt sorgte die Band „Members“.
„O’zapft is!“, hieß es kurz nach 18 Uhr. Erstmals hatte eine Frau das Fass angestochen: Schützenkönigin Carmen Kaiser, mit Unterstützung von Karnevalsprinz Michael (Germ) und seinem Hofmarschall Stefan (Korell). Dass das Bier in Strömen floss – allerdings nicht durch den Zapfhahn – war nicht ihre Schuld, sondern ein Konstruktionsfehler. Schnell wurde das Fass in eine andere Position gebracht, um den wertvollen Inhalt zu retten.
Dann ging das Oktoberfest los – und die Band „Members“ brauchte nicht lange, um die Massen auf die Tanzfläche zu ziehen. Doch auch an den Tischen, deren Sitzplätze übrigens alle ausverkauft waren, stieg schnell die Stimmung. Vor allem mit Bierkrügen stießen alle an, hakten sich zum Schunkeln ein und sangen kraftvoll mit. Geboten wurde ein bunter musikalischer Mix, für jeden war etwas dabei. Nur die Band hatte zwischendurch Pausen – für die Besucherinnen und Besucher legte dann das „Schwarzwald-Duo“ auf.
Zur Stärkung gab es bayrische Spezialitäten, etwa Backhendl mit Kartoffelpüree oder Käs-Spätzle. Wer lieber die Ruhrpott-Variante bevorzugte, entschied sich für Currywurst. Im Ausschank war Löwenbräu der Renner. Aber auch die Nicht-Biertrinker kamen auf ihre Kosten.
In einem abgetrennten Bereich gab es mehr VIP-Tische als im vergangenen Jahr. Hier waren Tische und Bänke nicht so dicht gestellt und alle erhielten eine Jausenplatte. Wer allerdings nicht das entsprechende Bändchen um das Handgelenk trug, durfte nicht hinein – man musste warten, bis die VIP-Personen in den allgemeinen Teil kamen, um miteinander zu feiern, zu tanzen oder sich auszutauschen.
Organisationskomitee zieht eine positive Bilanz
Das Organisationskomitee zog am Sonntag auf Nachfrage eine positive Bilanz: „Wir sind total zufrieden.“ Die Stimmung sei wirklich gut gewesen, was auch die Rückmeldung vieler Besucher gewesen sei. „Die Sanitäter hatten bis auf eine Handschnittwunde keine besonderen Vorkommnisse und lobten ebenfalls die gute Stimmung. Auch der Sicherheitsdienst hatte keine besonderen Vorkommnisse, da alles friedlich abgelaufen ist.“
Glücklicherweise habe Straßen.NRW auch eingelenkt und die Bautätigkeiten an der Kreuzung B288/Breitenkamp kurzfristig auf die Morgenstunden nach dem Oktoberfest verlegt – „somit war auch die An-/Abfahrt weniger problematisch als befürchtet.“ Die Schützen bedanken sich ausdrücklich bei allen Besuchern für ihr Kommen und die super Stimmung!







































































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