Bebauung des Himgesberg südlich Zeppenheimer Weg

Der Himgesberg sieht bei genauem Hinschauen wenigstens aus wie ein Hügel. Auch auf dem Zeppenheimer Weg ist die Steigung nicht zu übersehen. Foto: hs
Der Himgesberg sieht bei genauem Hinschauen wenigstens aus wie ein Hügel. Auch auf dem Zeppenheimer Weg ist die Steigung nicht zu übersehen. Foto: hs

Die bereits 2015 begonnene Planung einer Bebauung südlich des Zeppenheimer Wegs, zwischen der Psychiatrie der Kaiserswerther Diakonie (KWD) und der Alten Kalkumer Straße, wurde inzwischen mit Workshops zwischen städtischen Ämtern, dem Architekturbüro Caspar und dem Freiraumplanungsbüro Grüngrau weitergeführt. In die Überlegungen und die Planungen zum zukünftigen Raumbedarf der KWD wurden auch Verdichtungen in der westlich davon gelegenen Fläche der KWD einbezogen.

In dem jetzt zu erarbeitenden Bebauungsplan wird die zu bebauende Fläche östlich von der Alten Kalkumer Straße begrenzt. Entgegen den ursprünglichen Planungen wird auch der Abstand zum Fliednersee vergrößert. Dennoch bezieht er den Himgesberg, den letzten noch unbebauten Kaiserswerth umgebenden „Berg“ (neben Fron- und Kreuzberg), zu großen Teilen in das zu bebauende Gebiet ein. Diese „Berge“ sind zwar kaum fünf Meter höher als die Kaiserswerther Altstadt, wurden im Mittelalter und unbebaut als hochwassersichere Berge gesehen.

Zur Refinanzierung von Sanierungen und Neubauten im Kerngelände der KWD soll Wohnbauland geschaffen werden. Es sind etwa 70 Prozent Geschosswohnungsbau und etwa 30 Prozent Einfamilienhäuser vorgesehen, insgesamt etwa 30.000 Quadratmeter Bruttowohnfläche auf etwa 5,5 Hektar. Ein Grünzug von Nord nach Süd soll das Wohnquartier durchziehen. Die Erschließung erfolgt vom Zeppenheimer Weg her.

Für die „Fußballwiese“ östlich der Alten Landstraße wird aktuell kein Nutzungsbedarf gesehen. „Die KWD schätzt diese Freifläche im Rahmen ihrer sozialen Verantwortung für den Stadtteil als Fläche für Lebensqualität, Erholung und das gemeinschaftliche Miteinander“, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung der Bezirksvertretung 5. Diese Fläche wird mit Bedacht als Vorhaltefläche für möglichen zukünftigen, langfristigen Nutzungsbedarf betrachtet.

Es soll für den Bereich südlich des Zeppenheimer Straße eine Öffentlichkeitsbeteiligung in Form einer Ausstellung geben, mit der Möglichkeit von Stellungnahmen.

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