Badeverbot an Duisburger Seen und im Rhein

Foto: King Otto, CC BY-SA 3.0, Link
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Die Stadt Duisburg macht wieder darauf aufmerksam, dass das Baden in allen öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöchern und teilweise im Rhein, mit Ausnahme der drei Freibäder, verboten ist. Schon häufig hätten sich an den Gewässern Unfälle ereignet, teilweise mit tödlichem Ausgang.

Unbefestigte oder zu steile Uferböschungen würden einstürzen und Schwimmer mitreißen. Darüber hinaus gefährdeten Untiefen und sehr unterschiedliche Wassertemperaturen die Schwimmer. Auch könnten aufgrund der Wasserqualität Gesundheitsgefahren nicht ausgeschlossen werden und die Seen verfügen über keine rettungsdienstliche Infrastruktur.

„Aber auch die Gefahren des Rheinstroms werden leider immer wieder, auch durch erfahrene Schwimmer, unterschätzt“, teilt die Stadt Duisburg mit. Die ins Wasser ragenden Kiesflächen und der Eindruck eines niedrigen Wasserstandes verleiteten oft dazu, im Rhein zu waten oder zu baden. Die Fließgeschwindigkeit des Rheins sei vor allem in der Mitte sehr hoch. Soge und Strömungen machten das Gewässer außerdem unberechenbar.

Vorbeifahrende Schiffe sorgen darüber hinaus für Rückwellen am Ufer, die teilweise so heftig seien, dass insbesondere Kinder hiervon umgerissen und abgetrieben werden könnten.
„Wenn jemand Personen im Rhein sieht, die augenscheinlich in Not geraten sind, wird dringend empfohlen, nicht selbst ins Wasser zu springen, sondern sofort die Rettungskräfte/Feuerwehr zu verständigen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Für ein ungefährdetes Badevergnügen gibt es im gesamten Stadtgebiet öffentliche Schwimmstätten. Informationen zu den städtischen Bädern gibt es online unter www.baederportal-duisburg.de und telefonisch bei der Hotline (0203/283-4444).

Außerdem seien in Duisburg drei Seen im Bereich der dort ansässigen Freibäder als Badegewässer zugelassen. Dabei handelt es sich um den Kruppsee (www.sv-rheinhausen.de), den Wolfssee (www.freibad-wolfssee.de) und den Großenbaumer See (www.freibad-grossenbaum.de) – dieses Freibad ist allerdings derzeit geschlossen. Dort werde auch regelmäßig die Wasserqualität untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz
unter www.badegewaesser.nrw.de nachzulesen. Alle anderen Seen seien nicht als Badegewässer zugelassen.

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