B288: Instandsetzung der Rheinbrücke ab Mitte Juli

Ab dem 22. Juli dürfen vorübergehend nur noch Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 7,5 Tonnen die Rheinbrücke bei Uerdingen benutzen. Foto: Straßen.NRW
Ab dem 22. Juli dürfen vorübergehend nur noch Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 7,5 Tonnen die Rheinbrücke bei Uerdingen benutzen. Foto: Straßen.NRW
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Die Brücke über den Rhein zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim muss bekanntermaßen neu gebaut werden. Damit sie so lange benutzt werden kann, wie die neue letztendlich errichtet sein wird, beginnt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein ab Donnerstag, 22. Juli, mit Instandsetzungsarbeiten. Dazu muss die Brücke für etwa zehn Wochen auf 7,5 Tonnen abgelastet werden, Transporter und Lkw mit einem höheren Gewicht dürfen dann nicht dort fahren. Für die Dauer der Maßnahme gilt abschnittsweise eine halbseitige Verkehrsführung. Geplant sind Betoninstandsetzungen von den Unterseiten der Betonfahrbahnplatten sowie ein Verpressen der Fugen zwischen den Stahlträgern und aufgelagerten Betonfahrbahnplatten. Für die Gesamtdauer der Sanierungsarbeiten wird die Brücke auf 7,5 Tonnen abgelastet, um Erschütterungen für die Arbeiten unter dem Bauwerk – insbesondere für die Aushärtung der Baumaterialien – zu vermeiden.

Schon vor dem Start der Maßnahme kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen: In Vorbereitung der Sanierung werden unter dem Brückenbauwerk ein Gerüst aufgebaut und Fahrzeuge mit Hubbühnen platziert. Die Fahrspuren stehen jedoch weiterhin zur Verfügung. Die Umleitung nach Süden verläuft über die Bundesautobahn 44 (A44) Flughafenbrücke Düsseldorf-Ilverich. Linksrheinisch führt der Weg dorthin über die A57, rechtsrheinisch über die B8. Die Umleitung im Norden verläuft über die Rheinbrücke in Duisburg-Neuenkamp im Zuge der A40. Linksrheinisch führt der Weg dorthin ebenfalls über die A57, rechtsrheinisch über die A59. Für den Rad- und Fußverkehr bleibt die Rheinbrücke Krefeld-Uerdingen weiterhin nutzbar.

Ersatzneubau für motorisierten Verkehr erforderlich

Ziel der Sanierung ist es, die Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau verkehrstüchtig für den motorisierten Verkehr zu halten. Wie Straßen.NRW bereits mitgeteilt hat, wird der Ersatzneubau notwendig, weil aufgrund der Nachrechnungsergebnisse eine vollständige Sanierung der 1936 gebauten Brücke inklusive der notwendigen Anpassungen an die heutigen und zukünftigen Anforderungen des motorisierten Verkehrs nicht möglich ist. Aus Kapazitätsgründen wechselt der Ersatzneubau einschließlich der Planung an die vom Land Nordrhein-Westfalen beauftragte DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH).

Anfrage der CDU-Fraktion

In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Süd hatte die CDU-Fraktion, die sich um eine Verkürzung der Planungs- und Genehmigungszeit für den Neubau bemüht, eine Anfrage zur Uerdinger Rheinbrücke gestellt. Sie fragte sowohl nach den Erkenntnissen, die die technischen Überprüfungen der Brücke vor einigen Wochen ergeben haben, als auch nach Maßnahmen, dass Lkw über 30 Tonnen nicht mehr über die Brücke fahren könnten, um eine eventuelle Vollsperrung vorzubeugen. Sei „kurzfristig eine permanente Überprüfung der Lkw-Fahrten über 30t angedacht? Wenn nein, warum nicht? Wie sieht der zeitliche Plan für die Weiterführung des Deichbaus aus?“ Letztendlich fragen die Christdemokraten an, ob die Verzögerungen des Deichbaus, dessen Baumaßnahme abhängig von dem Brückenneubau sei, Auswirkungen auf den Neubau der B288 inklusive der Aufständerungen und den Neubau der Rheinbrücke hätten. Die Antworten sollen demnächst dem Protokoll der BV-Sitzung beigefügt werden.

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