Gerhard Becker, Vorsitzender des Kulturkreises Kalkum e. V., hat eine seit Jahren gehegte Idee umgesetzt. Nach der Familienmesse in St. Lambertus am Vorabend des 1. Advent lud er zum Weihnachtsliedersingen auf den Dorfplatz neben der Kirche ein. Den Weihnachtsbaum auf diesem Platz stellt der Verein schon seit Jahren auf. Dabei sind die kräftigen Männer der Kalkumer Freiwilligen Feuerwehr behilflich. Kirchenmusiker Stefan Oechsle stellte sich ebenfalls zur Verfügung, alles unterstützt von Pfarrer Oliver Dregger.
Das Wetter spielte bestens mit, sodass Vorstand und Mitglieder des Vereins das Klavier aus dem Lambertushaus nebenan herausstellen konnten, ebenso ein paar Stühle für die Senioren, Tische und Geschirr für ein Angebot an heißen Getränken und weihnachtlichem Gebäck. Richtig gemütlich wurde es. Die „Dörfler“ sangen nicht nur, sondern kamen auch ins Gespräch über dies und das. Gerhard Becker ergriff das Wort: Die Advents- und Weihnachtszeit sei erst recht ein Grund, zusammenzukommen und zusammenzustehen, wenn auch ansonsten unsere Gesellschaft auseinanderzudriften droht. „Fürchtet Euch nicht“, hatte der Engel zu den Hirten anlässlich von Jesu Geburt gesagt. Fasst Mut und seid einander zugewandt, forderte er seine Mitbürger auf.
Verständlich, dass die Idee aufkam, solche oder ähnliche Treffen auf dem wunderbar dafür geeigneten Dorfplatz zu wiederholen, nicht nur in der Adventszeit. Der Platz im Schatten der Kirche und großer Bäume ist für zwangloses Zusammentreffen der Dorfgemeinschaft geradezu ideal.
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