Die Anschlussstelle Großenbaum wird von Montag, 2. Juni, an bis zum Jahresende in Fahrtrichtung Dinslaken gesperrt. Auf Anfrage erklärte eine Pressesprecherin der Autobahn GmbH: „Die Arbeiten in Fahrtrichtung Düsseldorf einschließlich Mittelstreifen sind bereits abgeschlossen.“ Ab Juni beginnen die Arbeiten im rechten Fahrstreifen sowie Standstreifen in Fahrtrichtung Dinslaken. In diesem erfolgt auch die Sanierung der Lärmschutzwände.
Um die Arbeiten durchführen zu können, wird der Verkehr in Fahrtrichtung Dinslaken entlang der gesamten Strecke nach innen geleitet. Umleitungen für die gesperrte Anschlussstelle sind beschildert.
Die Bauarbeiten auf der A59 zwischen Kreuz Duisburg-Süd und der Anschlussstelle Buchholz schreiten planmäßig voran. Voraussichtlich Ende 2026 soll dieser Bereich fertiggestellt sein – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Dann sollen die Arbeiten im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Wanheimerort und Duisburg-Buchholz beginnen.
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3 Kommentare
… nur ein Jahr später als geplant – welch ein Erfolg.
In anderen Ländern wird im 3-Schichtbetrieb 7 Tage/Woche gearbeitet.
Mittlerweile sind wir, in welchen Bereichen nicht, auf dem Niveau von 3.Welt-Ländern.
Armes D.
Leider ist die Geschwindigkeit mit der dieses Projekt voranschreitet einfach nur noch lächerlich. Und für die beteiligten Verantwortlichen der öffentlichen Hand ist der Zustand „alles gut ausgeschildert und mit vielen Warnbaken versehen“ offenbar gleichwertig mit „Arbeit erledigt und fertig“.
Eigentlich ein Sinnbild für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands, direkt vor unserer Haustür.
Ich habe nicht den Eindruck, dass die Sanierung „wie geplant voran geht“. Warum hat man die Böschung nicht vorher angefangen. Die neue Asphaltbahnen werden gerade wieder mit Schutt und Erde zugedeckt, die ihnen bestimmt nicht gut tun. Es sieht eher so aus, als ob man irgendetwas vergessen hatte und jetzt wieder einen Schritt zurück macht. Die Umleitungen laufen mal von links nach rechts und von rechts nach links. Das sieht alles eher zufällig als geplant und koordiniert aus und läuft seit gefühlten Ewigkeiten. Und die „Sperreritis“, die sich seit einigen Jahren rasant verbreitet hat und die anfänglich für Ausnahmefälle und kurze Sperrungen gedacht war, um gegenüber z.B. Nachtbetrieb schneller und effizienter zu sein, hat sich generell in ein für die Baufirmen und Behörden bequemes „alles wird gesperrt“ und „für lange Zeiträume“ entwickelt. Und die buckelige Fahrbahn nördlich zwischen Wedau und Buchholz lässt schon erahnen, dass nach verspäteter Fertigstellung des jetzigen Teils das ganze Drama etwas nördlich weitergeht. Aber 2070 ist bestimmt alles wieder gut!